Doppelstöcker sind nicht der Nabel des Bahnbetriebs (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Dienstag, 12.11.2019, 13:38 (vor 2340 Tagen) @ flierfy

Und alle deutschen 76-cm-Züge bleiben in Deutschland? Nur die Niederlande und Belgien haben sich auf 76 cm festgelegt; Dänemark/Frankreich/Schweiz/Österreich/Tschechien haben 55 cm Zielhöhe.

Darauf wird es hinaus laufen. Eine Verschärfung der gesetzlichen Vorgaben wird zwangsläufig dazu führen, dass die Bahnsteighöhengrenze nur noch von Fahrzeugen überschritten wird, die stufenfreien Ein- und Ausstieg auf beiden Seiten bieten können. Alle anderen Linien werden am Grenzbahnhof gebrochen.


Übrigens haben Dostos manchmal auch dann Vorteile, wenn sie durch Einstöcker ersetzt werden könnten; z.B. werden die Bahnsteige und Umsteigeweg kürzer.

Sie haben zu gleich aber immer den Nachteil des längeren Fahrgastwechsels. Für Durchmesserlinien durch Zentren wie Köln oder Berlin wiegt dieser Nachteil schwerer.

Stufen am Einstieg verlängern auch den Fahrgastwechsel. Und relevanter als Doppel- oder Einstock ist wohl die Anzahl an Türspuren pro Sitzplatz. Die einzige Situation in der ein Doppelstockzug nicht vermeidbare längere Fahrgastwechselzeiten hat ist ausserhalb der Rushhour (d.h. wenn der Fahrgastwechsel klein genug ist dass sich keine Schlangen vor den Türen bilden, da falls es Schlangen gibt die Anzahl Türspuren relevant ist) UND Fahrgäste sich nicht rechtzeitig vor Türöffnung auf dem Weg vom Obergeschoss zur Fahrzeugtür machen.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum