kein Fahrtabbruch, sondern Übernachtung (Allgemeines Forum)

Norddeich @, Sonntag, 10. November 2019, 22:11 (vor 8 Tagen) @ Co_Tabara-98
bearbeitet von Norddeich, Sonntag, 10. November 2019, 22:11

Ob das Ticket am Folgetag nach 10 Uhr hätte genutzt werden dürfen, darüber gehen die Meinungen auseinander: Es gibt Stimmen, die behaupten, die Gültigkeitsdauer verlängert sich nicht (es sei denn, innerhalb dieser ist es unmöglich, das Ziel zu erreichen), und andere, die auf die Fahrgastrechte verweisen: "Weiterreise zu einem späteren Zeitpunkt" gelte ohne Einschränkungen.

Wenn sich die Gültigkeitsdauer nicht verlängern würde, könnten sich Situationen ergeben, bei denen die DB zwar wegen Verspätung ein teures Hotelzimmer bezahlt, man dann aber um vier Uhr morgens mit dem allerersten Zug weiterreisen müßte. Das kann ja wohl nicht Sinn der Regelung sein.

Im übrigen gebe ich zu bedenken, dass eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer für die Bahn mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden ist – im Gegensatz z.B. zu einer langen Taxifahrt – und es deshalb in ureigenen Interesse des Bahnunternehmens liegen sollte, eine vernünftige Lösung zu finden. Ob man das ganze dann 'Kulanz' oder 'Rechtsanspruch' nennt, wäre mir persönlich im Einzelfall egal.


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