kein Fahrtabbruch, sondern Übernachtung (Allgemeines Forum)

Co_Tabara-98 @, Hannover, Sonntag, 10. November 2019, 21:54 (vor 3 Tagen) @ Norddeich

mmandl schrieb bereits:

Sie hätten dir nicht nur DB-internen Verrechnungs-Anteil von B-C am 70 € teuren Sparpreis erstatten müssen, sondern den km-mäßig gequotelten. Ansonsten erscheint mir dies korrekt zu sein. Wenn du schon in B mit +60 angekommen wärst, hätten dir noch 25 %, von A-B zugestanden.

und das dürfte auch prinzipiell richtig sein, da im Antrag ein Fahrtabbruch in B angegeben wurde. So unfair das auch scheinen mag.

Ob das Ticket am Folgetag nach 10 Uhr hätte genutzt werden dürfen, darüber gehen die Meinungen auseinander: Es gibt Stimmen, die behaupten, die Gültigkeitsdauer verlängert sich nicht (es sei denn, innerhalb dieser ist es unmöglich, das Ziel zu erreichen), und andere, die auf die Fahrgastrechte verweisen: "Weiterreise zu einem späteren Zeitpunkt" gelte ohne Einschränkungen.

Du hast also tatsächlich die Reise gar nicht abgebrochen, sondern wegen der entstandenen Verspätung in B übernachtet (und dabei keinerlei Hotelkosten für die DB produziert) und bist am nächsten Morgen zum Reiseziel weitergefahren.

Nach meinem Verständnis ist das ein ganz klarer Fall: 50% Entschädigung wegen mehr als 120 Minuten Verspätung [berechnet mit dem nächstmöglichen Zug ans Ziel].

Völlig richtig, wenn die Fahrkarte A-B-C für B-C auch genutzt wird. Hamburger2015, in diesem Fall könntest du dem Servicecenter vielleicht formlos erläutern, dass dir beim Eintrag "Fahrtabbruch" ein Fehler unterlaufen ist und darlegen, wie es tatsächlich war.


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