Flexpreis Vernebelungstaktik (Allgemeines Forum)

WbuIV, Donnerstag, 17.10.2019, 10:37 (vor 2428 Tagen) @ FrequentRailer
bearbeitet von WbuIV, Donnerstag, 17.10.2019, 10:39

Also ich versteh die Diskussion hier nicht.

DB hat klar für den FV verkündet:
Keine Preiserhöhung sondern ca. 10 % billiger.

Umsetzen kann sie es natürlich erst dann, wenn die entsprechende Gesetze beschlossen, ausgefertigt. verkündet und wirksam wurden.

Für derzeitige FK-Verkäufe gelten 19 % Umsatzsteuer. Wenn jetzt schon Tickets für 2020 mit 10 % Rabatt verkauft würden ginge das voll zu Lasten der Bahn. Bei Vorliegen der genannten Voraussetzungen sind 10 % billigere Fahrkarten bei einem Verkauf nach dem 01.01.2020 ein für die Bahn völlig kostenloses Marketinginstrument. Warum sollte sie es
sich selbst zerschießen? Keine einzige Verlautbarung lässt darauf nur annhähernd schließen. Irgendwie ist mir das ein bisschen viel Verschwörungstheorie.

Die Verfügbarkeit von SP und SSP richtet sich wohl schon heute nach einer Auslastungsprognose. Wenn die auf der selben Basis beruht wie die im RIs genutzten Daten habe ich allerdings ziemliche Zweifel: Ich habe schon zu oft auch in völlig ausgebuchten Zügen ohne Probleme eine unreservierten Sitzplatz bekommen oder in angeblich mittelmäßig ausgelasteten Zügen lange danach suchen müssen. (Nein, es lag nicht sm "falschen" Streckenabschnitt. In der genannten Pressemitteilung der Bahn werden gübstige SSP doch explizit als Beispiel genannt. Die tatsächliche Verfügbakeit von SSP oder SP is dann eh wieder Teil der DB-Yield-Management-Lotterie.


Ich gehe auch davon aus, dass auch die BC 100 von der Preisreduzierung betroffen ist.es gibt m. E. auch hier kein Grund für Verdächtigungen, dass dies nicht der Fall sein wird.


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