Die verlogene Vermarktung ist unter aller Sau, aber sonst... (Fahrkarten und Angebote)

Gast, Donnerstag, 02.08.2018, 20:02 (vor 2788 Tagen) @ br752

Angenommen, es wird mehr oder weniger für jede Verbindung immer so sein, daß es Super- und normale Sparpreise im Preisabstand von 20% oder etwas weniger gibt.
Angenommen, die Kontingente werden nicht geändert.

Angenommen, man hätte das ganze ehrlich so angekündigt:
- Die Preise für Sparpreisfahrkarten müssen leider im unteren zweistelligen Prozentbereich erhöht werden.
- Als Alternative für Kunden, die Stornierbarkeit und Stadt-Fahrkarte nicht brauchen, werden Sparpreise zu unveränderten Preisen ohne diese Merkmale ausgegeben.

Was wäre dann schlimm? Die 29-Euro-Sparpreise gibt es ja schon viele Jahre ohne Preiserhöhung (außer einmal um 90 Cent) und wohl auch ohne drastisch sinkende Kontingente. 20% Erhöhung sind dann (sofern nicht bald die nächste Erhöhung folgt!) aufs Jahr umgerechnet völlig im Rahmen. Und das Angebot, die Preiserhöhung durch Verzicht auf Leistungen zu umgehen, ist doch auch nicht so schlecht. Auf Stornierbarkeit kann man bei den billigen Sparpreisen, von denen Sie vor allem reden, gut verzichten, weil man dort auch bisher kaum etwas zurückbekommen hat (3,40 von 22,40 oder 0 von 14,90). Das Angebot, auf die Stadt-Fahrkarte zu verzichten, hilft Ihnen speziell nichts, aber immerhin können Sie diese künftig getrennt im Stadtverkehr statt über den Sparpreis kaufen, so daß sich die Erhöhung auf vielleicht knappe 3 Euro reduziert. Mir war dieses Zwangsangebot "der Stadtverkehrs-Zubringer ist inklusiv, aber falls mit ihm etwas nicht klappt, verfällt die gesamte Bahnfahrt" immer etwas suspekt und in den für mich relevanten Fällen mußte ich mit Sicherheitszuschlag immer so früh abfahren, daß ich von der Zeit her ebensogut zu Fuß hätte gehen können...


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