Wie bei der Spielzeugbahn (Aktueller Betrieb)

worfie, Donnerstag, 28.06.2018, 17:46 (vor 2864 Tagen) @ JanZ

Nicht ausreichend ICE1 Fahrzeuge im Bestand, zu großer Schadstand. Die beiden Züge hätte man bei IC Leistungen belassen sollen. Bringt auf der Strecke ohnehin keinen Vorteil

Das ist dann ein Probelm des Beförderungsfalles. Das ICE-Entgelt hat man schon mal eingesäckelt.


Aber die Differenz bekommt man doch auf Antrag erstattet? Ja, ich weiß, dafür muss man selber tätig werden, aber besser als nichts.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll...

1.) Auf Antrag, ja. Wie groß wird wohl der Anteil der ganz normalen Fahrgäste sein, die sich den Aufwand machen, dem Geld hinterher rennen? Im Endeffekt läuft es also auf eine illegitime und versteckte Preiserhöhung völlig ohne Grund an.

2.) Sind es nicht unbedingt nur 1-2 Euro. Die Preisgestaltung der DB ist doch schon völlig intransparent und für Außenstehende systemlos. Bleiben wir mal beim Beispiel ICE 1022/1023 und den Preisen, die für Freitag, 29.6. angezeigt werden:

Hamburg - Bremen: IC 31 Euro, ICE 33 Euro = 2 Euro Aufpreis
Hamburg - Oldenburg: IC 37 Euro, ICE 41 Euro = 4 Euro Aufpreis
Hamburg - Leer: IC 48,50 Euro, ICE 51,50 Euro = 3 Euro Aufpreis

Wenn ich also meinetwegen 100km fahre, zahle ich 2 Euro mehr, fahre ich 150km sind es 4 Euro mehr und bei 200km sind es 3 Euro mehr? Welche Logik soll das sein?

3.) Ist der Aufschlag für ICE außerhalb von Rennstrecken sowieso größtenteils reine Geldmacherei, die auf Gedanken von 1991 basiert. Man vergleiche doch mal einen ICE in der Erstausstattung von 1991 mit einem damaligen IC, in dem auch noch unklimatisierte Bm-Wagen unterwegs waren. Das waren Welten. Und heute? IC wurden modernisiert, ICE so weit wie möglich zusammengespart. Wirkliche Hochgeschwindigkeitsstrecken gibt es in Deutschland zudem fast keine. Und dann noch die Regelung, dass der A-Preis für die komplette Reisekette zählt. Im Vergleich oben zahlt man für Hamburg - Oldenburg zahlt man ohne merklichen Mehrwert einen Aufpreis von mehr als 10 Prozent!

4.) Unterhält ein seriöses Bahnunternehmen auch genügend Wagenmaterial, um Ausfälle standesgemäß zu kompensieren.


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