Railjet vs IC2? (Reiseberichte)

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.09.2017, 20:21 (vor 3231 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 06.09.2017, 20:25

Das ist ja auch das Faszinierende, die DB bestellt bei Bombardier einen Nachfolger eines bewährten Zuges - theoretisch. Praktisch kriegt die DB etwas, was ich schon tendenziell arg finde, wenn ich es richtig verstanden hab, was ich so mitbekam.

Erstens kann man nur eine bestimmte Baureihe verwenden, zweitens kannd die Lok offenbar nicht vor einem etwa defekten Steuerwagen setzen...

Würde der IC2 einfach so flexibel sein wie jeder normale Wagenzug auch, dann wäre das wohl weitaus geschmeidiger. Ich glaube, mehr braucht man da auch nicht unbedingt fordern.

Andererseits glaube ich auch, dass der IC2 besser angenommen werden würde, wenn man nicht (wie ich finde unnötigerweise), einen Zuschlag im Vergleich zum Regionalverkehr zahlen müsste.

Das ist auch so ein Vorteil in Österreich, den Arlberg kann man per Bahn ausschließlich per Fernverkehr überqueren. Ist kein Problem, man muss eh nix mehr zahlen und wenn man beispielsweise von Innsbruck nach St. Anton will, was so nur mit Fernverkehr geht, kann man das ganz gepflegt mit einer Verbundsfahrkarte erledigen.

Das spart einiges, so kriegen die Länder teils gratis exzellente und schnelle Verbindungen und man verhindert unnötige Parallelverkehre.

Aber dafür muss sich halt was tun in Deutschland. Schritt eins wäre, dass es keine weißen Flecken in der Abdeckung mit Verkehrsverbünde mehr gäbe und dasss diese nicht einen kleinteiligen Flickenteppich bilden...

Der VBB hat gezeigt, wie das geht.

Und der Schritt 2 wäre die Aufhebung der Trennung von Regional- und Fernverkehr.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum