IC2 ist IC2 aber nicht IC (Reiseberichte)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 11.05.2017, 18:55 (vor 3237 Tagen) @ musicus
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 11.05.2017, 18:56

Es geht nicht um "großen Luxus" (was auch immer das sein mag), sondern um komfortables Reisen im Fernverkehr. Wenn wir an einem Punkt ankommen sollten, an dem ich mich von einem (wie derzeit) redesignten 401/402, exMET, IC (ob redesign oder nicht) oder zur Not noch einem unmod-ICE3 und dem dort gebotenen Komfort verabschieden muss, verabschiede ich mich eben von der DB. Führerschein hab ich, Flughafenanbindung hab ich, Geld hab ich - bei den Erlösen, die meine persönliche Flexpreisquote generiert, muss ich eben auf ein Mindestmaß an Reisekomfort bestehen, sonst ist Eisenbahn schlicht uninteressant. Und ganz grundsätzlich: "Großer Luxus" ist heute bereits "große Fehlanzeige", die DB bietet keine Luxussegmente.

Das sehe ich genauso. Aber wir sind nur eine Minderheit. Vom deutschen SPNV (ausser MNX) hatte ich mich schon verabschiedet, da der "Komfort" für mich unzureichend war. Beim SPFV war Verbindungsplanung nach Fahrzeugen statt nach Uhrzeit nötig.
Die DB hat es mit den MET ja zumindest zaghaft versucht, Luxus anzubieten. Leider war ich eine der wenigen, die extra wegen dem Zug mitgafahren ist...
Vom Rest der DB habe ich mich nun auch verabschiedet, aber das hätte ich eh müssen.
Dafür habe ich jetzt durchweg konfortable Züge, die jeden ICE in den Schatten stellen.

Die Merheit in DE will billig - und bekommt billig. IC2 hat nichts mit IC von 1979 zu tun. Jeder E (RE) war damals komfortabler. Aber IC2 passt halt zum gewünschten Billigmarkt.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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