Usedom braucht die neg (Reiseberichte)

safe go, Chemnitz, Mittwoch, 03.08.2016, 11:28 (vor 3525 Tagen) @ ES89

Aber schlag das mal Land, (neuem) Betreiber der SPNV-Leistungen und Fahrgästen vor, dass zugunsten Einzelner jegliche Flexibilität zur kurzfristigen Änderung der Zugkomposition abgeschafft wird. Außer du hast an deinen abtrennbaren Fernverkehrs-Zugteilen eine Mittelpufferkupplung.

Ich verstehe deinen Beitrag nicht. Das Verfahren wird Richtung Dagebüll seit Jahrzehnten (?) praktiziert. Wo soll das die Flexibilität einschränken? Thema wäre eher die technische Umsetzbarkeit bei den GTW. Die FV-Zugteile nennen sich übrigens Reisezugwaen (nur eben nicht so ein Käse wie beim IC2).

Nun, ich habe mir einen neg-Triebwagen, einen 646 und einen Reisezugwagen von DB Fernverkehr ins Gedächtnis gerufen. Dann habe ich die Kupplungen verglichen und bin bei dem gelandet, was du als technische Umsetzbarkeit titulierst.

Zur Flexibilität: Nehmen wir an, wir haben ein Konzept wie bei der neg mit entsprechender Kupplungstechnologie. Nun möchte ich aber schnellstmöglich und flexibel die unternehmenseigenen Fahrzeuge untereinander kuppeln, weil beispielsweise das Fahrgastaufkommen es erfordert. Nun habe ich blöderweise aber keine Mittelpufferkupplung mehr, sondern muss erst zwischen die Fahrzeuge klettern und die entsprechenden Verbindungen herstellen.

Thama 'Einzelne': Urlauber sind die Hauptnutzer der UBB. Von daher wäre eine Durchbindung von deutlich mehr IC wünschenswert. Zumal die IC-Wagen auf Usedom als UBB laufen und damit auch für den Nahverkehr nutzbar sein sollten.

Nun, es ist ja nicht so, dass kein Fahrgast in den gut gefüllten UBB-Zügen mit dem Auto in den Urlaub gefahren ist ... Und wenn ich mir überlege, was üblicherweise so alles in den Urlaub mitgenommen wird und den Blick an die Preisliste einer Tankstelle werfe, scheidet eine Bahnreise aus. Zudem nächtigen nicht alle in den Bettenburgen mit Vollpension.


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