Fahrplankonzept Brennerachse (Allgemeines Forum)

lokuloi, Sonntag, 12.06.2016, 16:19 (vor 3589 Tagen) @ naseweiß

Nochmals eine Antwort. Diesmal auch mit Fahrplantabellen.

Zur Brennerroute oder Italien kann ich nichts beitragen. Für das Rosenheimer Dreieick würde ich aber prinzipiell auf eine Zeitlagen-Verschiebung hoffen:


_____________   F    E    r    F    e    R
München Hbf__  :00  :10  :15  :30  :40  :45
München Ost__  (*)  :20  :25  (*)  :50  :55
Zwischenhalte   |    |   -4-   |    |   -4-
Rosenheim____   |   :48  :59   |   :18  :29
Rosenheim____  (*)  :50  :01  (*)  :20  :31
Zwischenhalte   |    |   -5-   |    |   -5-
Kufstein_____   |    |   :30   |    |   :00
Wörgl Hbf____  :00   |         |    |
Innsbruck Hbf  :30   |         |    |
|         |    |
Zwischenhalte       -5-        |   -5-
Traunstein___       :30       (*)  :00
Zwischenhalte       -1-        |   -1-
Freilassing__       :48       (*)  :18
Salzburg Hbf_       :55       :00  :25

Der meinem Zuglauf zu Grunde liegende Fahrplanentwurf war folgender:
[image]


- Fernverkehr (F):
München-Innsbruck und München-Salzburg je Stundentakt mit einer Fahrzeit von rund 01:30 h,

Prinzipiell wäre es aber natürlich durchaus interessant, wenn die Italien-Züge zur vollen Stunde fahren würden, hinter dem bestehenden Nahverkehr. Das hätte aus meiner Sicht vor allem den Charme, dass der Zug in Rosenheim hinter dem bestehenden Knoten fährt und damit dort aus allen Richtungen Anschluss aufnehmen kann.

Entscheidend wäre, dass zwischen Rosenheim und der Grenze die entsprechende Verlängerung der Unterinntal-Hochleistungsbahn gebaut wird, begründet mit der Zunnahme des Güterverkehrs. Nur dann könnte der FV von München/Salzburg nach Innsbruck in etwa diese schnellen Fahrzeiten von rund 01:30 h erreichen.

Genau, Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Inntalbahn zwischen Rosenheim und Kufstein ausgebaut wird. Somit ist es dem EC/ES möglich den Nahverkehr zwischen Rosenheim und Kufstein fliegend zu überholen. Dies sollte auch für Züge, die in Kufstein halten, möglich sein.

Meine Infrastrukuridee dafür ist eine Ausfädelung südlich Raublings. Dann Autobahnparallel und südlich von Flintsbach dann nochmals eine Verknüpfung mit der Bestandsstrecke bevor es durch den Berg nach Schaftenau geht. Nördlich davon kann dann ebenfalls autobahnparallel die Umfahrung Rosenheim zu liegen kommen.

Damit wäre auf jedenfall die Fahrzeit von 01:30 München Hbf – Innsbruck Hbf möglich.

Allerdings will ich das ganze weiterhin von Verona aus konstruieren. Die Einbindung in den dortigen Knoten finde ich sinnvoll und notwendig, obwohl, oder gerade weil, das derzeit kein offizieller Anschluss ist und man hier offizielle Umsteigezeiten von bis zu 1:06 hat.

Das besondere an der Brennerachse ist, dass hier – neben dem BBT – viele eher kleinere Abschnitte in Planung sind, deren Reihenfolge der Inbetriebnahme sich noch nicht abschätzen lässt.

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, der entscheidende Baustein um die oben angestrebete Lage in München zu erreichen, ohne den Knoten in Verona zu verpassen ist der Südzulauf Franzensfeste – Waidbruck.

Da gibt es zwar inzwischen ein “Einreichprojekt” und es ist wohl auch schonmal von der Südtiroler Landesregierung genehmigt. Ich kann nun aber gar nicht einschätzen, was das in Italien bedeutet. Aber eine Fertigstellung 2030 oder gar zusammen mit dem BBT halte ich derzeit für unrealistisch.

Das Fahrplankonzept für einen “Endausbau” der Brennerachse (ohne beschleunigende Maßnahmen südlich Waidbrucks) sähe dann für mich folgendermaßen aus:
[image]

Die beiden Fahrplanentwürfe dürfen gerne diskutiert werden. (Anm.: ETR 610 und “EC230” sind hier Platzhalter für entsprechende Fahrzeuganforderungen)

Ciao,
Uli


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