"EC Nürnberg - Rom" (Allgemeines Forum)

lokuloi, Donnerstag, 09.06.2016, 19:57 (vor 3610 Tagen) @ 218 466-1

Wenn er das nicht täte, könnte der 690 wo anders her kommen, und sei's nur aus dem Werk.


Oder aus dem Hut gezaubert? ;)
Irgendwie muss er von Nürnberg nach München um den Umlauf einzuhalten. Sonst steht in Nürnberg einer zu viel und in München fehlt einer.

Naja. Und irgendwie muss er auch nach Nürnberg kommen.

Im schlimmsten Fall ist es ein Kurzläufer München - Nürnberg vom Vorabend, z.B. der ICE 920. Aber selbst wenn es ein aus dem Norden kommender ICE ist. Wenn man ihn am Morgen in Nürnberg nicht braucht, kann man ihn quasi "kostenlos" nach München verlängern.

Davon ab: Erst kommt der Fahrplan, dann der Umlauf. Einen Fahrplan anhand von Umlaufpläne zu erstellen erscheint mir arg schräg.

Und Du glaubst, dass sich da das prinzipielle Fahrplanangebot ändert? Ich glaube nicht, dass die BEG ihren "Knoten Rosenheim" wieder aufgibt. D.h. ein Fernzug München-Rosenheim muss sich in dieses Gefüge einfügen. Oder konkret: entweder vor xx:44 in München los, oder erst nach xx:32 in Rosenheim sein, eigentlich sogar nach xx:07 in Kufstein. Da bleibt nicht mehr viel Platz. Es sei denn man krempelt komplett um.


Es sind noch 15 Jahre bis 2031. Falls zuvor schon ein neues FV-Konzept kommen sollte, dann muss der NV auch so Platz machen. Alle 5 Jahre werden die Trassen grundsätzlich neu vergeben - mit Vorrang des FV.


Nun ja. Die Leute sprechen ja miteinander. Ich sehe fürs erste auch keine Grund, warum der FV Interesse haben sollte, das Gefüge des E-Netz-Rosenheim zu sprengen.

Welche Gegebenheiten meinst Du im Konkreten, die nicht berücksichtigt sind?


Der ICE1-Umlaufplan ist eine davon. >

s.o.

Südlich in Italien kenne ich mich nicht nicht aus. Dennoch kann man auch dort u.U. nicht ohne weiteres einfach neue Linien so wie beschrieben einführen und bestehende ablösen.

Es wäre ja nur eine Verlängerung der bestehenden Zugpaare Bozen - Rom-mit einer Verschiebung um 5 Minuten nach hinten. Im Knoten Verona wäre das eher ein Vorteil. Südlich davon sollte es keine so großen Trassenkonflikte geben. Zwischen Verona und Bologna sind die ES ohnehin fahrplnbestimmend, südlich davon steht bekanntlich eine eigene HGV-Strecke zur Verfügung. Im Moment kommen die Nonstop Frecciarossa aus Mailand um xx:55 an. Die Ankunft xx:50 statt xx:45 der Verona-Züge sollte verkraftbar sein.

Ciao,
Uli


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