Kleine, aber feine Unterschiede (Allgemeines Forum)

meilensammler, Mittwoch, 08.06.2016, 00:33 (vor 3591 Tagen) @ Destear

Du musst dir vorwerfen lassen, damit sehr stark in der Nähe von Ideologien wie des völkischen Nationalismus zu stehen, insbesondere wegen der Überhöhung eines Volksbegriffs gegenüber dem Individuum und auch dem Anklingen gewisser biopolitischer Züge

Der prinzipielle Unterschied ist dass ich für die Gleichheit aller Bürger vor Gesetz bin - ungeachter ihrer Volkszugehörigkeit, Rasse, Kultur und Religion. Das ist die übliche Praxis in entwickelten Ländern, die sich gut bewährt hat.

Lediglich bei der Zuwanderung bin ich für die Diskriminierung. Zuwanderer sind weder Bürger noch Einwohner - also können sie ruhig nach beliebigen Kriterien herausgepickt werden ohne dass es die Gleichheit aller Bürger vor Gesetz stört. Auch das ist die gelebte Praxis in den meisten entwickelten Ländern, und auch das hat sich gut bewährt. Italienische Volkszugehörige haben Vorteile bei der Zuwanderung nach Italien, irische - nach Irland, deutsche und jüdische - nach Deutschland.

Ich will also einfach auf die bewährte Politik setzen, die - nachgewiesen durch historische Erfahrungen - eben _nicht_ zu einer rassistischen Diskriminierung von Bürgern führt.

Asylantenfreunde wollen dagegen einen neuen, historisch nicht bewährten Weg gehen und alle zunächst hineinlassen, die nach Deutschland wollen. Das ist eine deutlich gefährlichere Praxis, sie ist nicht historisch bewährt und einige Länder hatten in ähnlichen Situationen große Probleme (z.B. Jordanien mit Palästinensern).


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