Selektive Wahrnehmung als Waffe mörderischer Banden (Allgemeines Forum)

GUM, Montag, 06.06.2016, 11:22 (vor 3590 Tagen) @ 101-Fan
bearbeitet von GUM, Montag, 06.06.2016, 11:24

Hallo liebe Hobbykollegen,

[...]

Wie sieht das bei euch aus, seid ihr noch Unbeschwert mit der Bahn unterwegs oder habt ich auch manchmal bedenken oder gar ein komisches Gefühl?

Im Bezug auf die sogenannte Terrorgefahr gibt es bei mir wesentlich mehr Unbeschwertheit als vorher. Jeden Tag wird klarer, dass es sich bei den Anschlägen um einzeln, singuläre inszenierte Ereignisse von Terrorgruppen handelt, die irgendwo im Zeitalter der Kreuzzüge stehengeblieben sind und auch zivile Ziele nicht scheuen.

Allerdings ist die Gefahr Opfer eines Anschlags zu werden wirklich marginal.

Seit den Terroranschlägen von Paris zahlen die Menschen weiterhin einen viel höheren Blutzoll für die "Errungenschaften" der Automobilindustrie, als bei brutalen Morden ums Leben kommen.

Blutzoll: 613 Verkehrstore alleine in Deutschland in einem Quartal

Zudem haben sich Methodologie und Technik der Aufklärung so weit verfeinert, dass ein steigender Prozentsatz der Attentate schon im Keim erstickt wird.

Ich sehe deshalb keinerlei gesteigerte Bedrohung beim Reisen.

Darüber hinaus gibt es das weiterhin valide Argument, dass Angst und Einschränkungen
eben genau das sind, was die Terroristen erreichen wollen.

Wir können dem Terrorismus auch dadurch den Nährboden entziehen, in dem wir explizit so leben wie bisher.

Schalten wir also die selektive Wahrnehmung ab, bei der jeder "Terrortote" ein Vielfaches mediales Echo hervorruft, als der dezentrale und durch Übermotorisierung getötete Verkehrstote.

Immunisieren wir uns gegen die von den Terrorgruppen geplanten Inszenierungen.

--
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