Das wird ja immer undurchsichtiger (Allgemeines Forum)

Rheinländer, Sonntag, 19.10.2014, 14:07 (vor 4187 Tagen) @ clime

Das hat sich schon geklärt. Ich hatte in dem anderen Beitrag den Pressetext der GDL verlinkt - demnach haben die 4.000 Beamten nicht mit abgestimmt, lediglich ihre Solidarität bekundet. Die 91% beziehen sich auf die 16.000 anderen Mitglieder. Der Rücklauf wird mit 80% (aber Angestellte + Beamte zusammen) angegeben. Insgesamt sind die Zahlen m.E. also bewusst undurchsichtig dargestellt.


Wenn ich das richtig verstehe dann haben alle 20.000 Mitglieder (incl. Beamte) Post bekommen über den Streik abzustimmen, wobei die Beamten gar nicht mit abstimmen durften. Aber es gab einen Rücklauf von 80% (incl. Angestellte + Beamte).

Wie hat man dann diese Stimmen getrennt, denn die Stimmen der Beamten waren ja nicht stimmberechtigt? Oder wurden doch Stimmen der Beamten "versehentlich" mitgezählt?

Wer hat eigentlich die Auszählung geleitet und kontrolliert?
War da vielleicht sogar ein Rechtsanwalt oder Notar dabei?
Oder dürfen wir uns da nur auf die Aussagen des Vorstandes der GDL verlassen?

Wäre es nicht schön gewesen wenn die GDL folgende Pressemeldung mit absoluten Zahlen rausgegeben hätte:
"Am heutigen Tage wurde unter Aufsicht eines öffentlich bestellten Notars folgendes Ergebnis erzielt:
Versandte Abstimmungszettel 20.000
Fristgemäß eingegangene Abstimmungszettel 16.000
Abstimmungsberechtigte Abstimmungszettel xxxx ==> 100%
ungültige Abstimmungszettel xxxx ==> xx%
gültige Stimmen für einen Streik xxxx ==> xx%
gültige Stimmen gegen einen Streik xxxx ==> xx%"

Aber zu behaupten 91% von 16.000 Mitgliedern haben für Streik gestimmt ist für mich persönlich zu wenig. Für das Ausmaß dieses Streiks hätte man offener sein müssen.


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