Auf der HGV Hannover - Würzburg riesige Fahrzeitpuffer? (Allgemeines Forum)

ICE615, Dienstag, 26.05.2009, 10:56 (vor 6207 Tagen) @ sappiosa


Dazu passt auch ein weiterer Punkt: Bei Unterwegs-Halten zwischen zwei Knotenbahnhöfen legt die DB gerne die Ankunft und Abfahrt ein bis zwei Minuten vor dem rechnerischen Mittel (aber natürlich noch innerhalb des theoretisch Fahrbaren). Das hat folgenden Zweck: Gerade die Ankunft in Knotenbahnhöfen ist besonders zeitkritisch, der vielen Anschlüsse wegen; deshalb soll die Anfahrt auf Knotenbahnhöfe die größten Reserven haben. Aus dem gleichen Grund braucht Linie 10 von BI nach H 51 Minuten, von H nach BI aber nur 48.

Was nutzen die Reserven denn, wenn diese vorher durch enegiesparendes Fahren aufgebraucht werden?

Meiner Meinung nach eine ziemlich sionnlose Strategie der DB.

Das beste Beispiel ist die Einfahrt nach Köln Hbf. Würde vorher Vollgas gefahren, hätte man noch genügend Reserven für die Engpässe in Porz, Deutz oder auf der Hohenzollernbrücke und würde trotzdem noch pünktlich in Köln ankommen.
Fast immer werden die Reserven vorher auf der KRM verbraucht (Vmax bei 260-270 km/h) und fehlen dann nachher in Köln. Folglich haben viele ICEs dann zwei oder drei Minuten Verspätung, die das Taktgefüge in Köln schon ziemlich durcheinanderwirbeln können.


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