Sprinter sind perfekte Imagetransporteure (Reiseberichte)

GUM, Freitag, 30.11.2012, 10:59 (vor 4864 Tagen) @ Lumi25

Erst nach Abfahrt ist mir aufgefallen, wie leer der Zug doch war. Obwohl ein Wagen fehlte waren sehr viele Zweierreihen frei, selbst die Abteile waren immer nur von 1-2 Personen belegt. Natürlich ist der Dienstag kein Tag mit sehr starker Auslastung, aber da der Sprinter ja DAS Premiumprodukt der Deutschen Bahn zwischen den Zentren Berlin und Rhein/Main ist, noch dazu mit konkurrenzfähiger Fahrzeit ware ich schon sehr erstaunt fast alleine im Zug zu reisen.

3,5 Stunden empfindest Du als konkurrenzfähig? Um wirklich gegen das Flugzeug zu konkurrieren sollte man maximal 3 Stunden benötigen und der ICE-Sprinter ist da klar drüber.
Wenn Du an einen Zielort denkst, dessen Flughafen am Ende der Welt liegt (München oder Berlin Schönefeld), dann sind 3,5 Stunden von Stadt zu Stadt absolut konkurrenzfähig!

Bei den meisten innerdeutschen Verbindungen brauchst Du:
+ mehr als 45 Minuten von der öffentlichen Anbindung bis zum Einsteigen
(Mindest CI-Zeit 30 Minuten)
+ knapp über 1 Stunde off-block Zeit von Flughafen zu Flughafen
+ 20 Minuten wieder hinaus
+ und dann noch zurück in die Stadt

Arbeits-/Telefonier-/Abschaltzeit während dieses Vorgangs. Geht gegen Null.
Beim Zug bleiben vielleicht so 2,0-2,5 Stunden Arbeitszeit, wenn Du die Inklusivleistung in Ruhe geniesst und noch Zeitung liest.

Aufgrund des viel ruhigeren Ambientes und nicht vorhandener Fahrgastwechsel auf Unterwegsbahnhöfen sind ICE-Sprinter Imagetransporteure ersten Ranges.

Deshalb würde ich dort auch einen Mindestsparpreis festlegen und vielleicht nicht gerade mit einer 12 Wagen-Garnitur fahren.


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