Reisebereicht und Auslastung ICE Sprinter Frankfurt-Berlin (Reiseberichte)

Lumi25, Donnerstag, 29.11.2012, 19:31 (vor 4863 Tagen) @ JumpUp

Erst nach Abfahrt ist mir aufgefallen, wie leer der Zug doch war. Obwohl ein Wagen fehlte waren sehr viele Zweierreihen frei, selbst die Abteile waren immer nur von 1-2 Personen belegt. Natürlich ist der Dienstag kein Tag mit sehr starker Auslastung, aber da der Sprinter ja DAS Premiumprodukt der Deutschen Bahn zwischen den Zentren Berlin und Rhein/Main ist, noch dazu mit konkurrenzfähiger Fahrzeit ware ich schon sehr erstaunt fast alleine im Zug zu reisen.


3,5 Stunden empfindest Du als konkurrenzfähig? Um wirklich gegen das Flugzeug zu konkurrieren sollte man maximal 3 Stunden benötigen und der ICE-Sprinter ist da klar drüber.

Bisher hat man es in Deutschland auf kaum nennenswerten Relation mal klar die 3 Stundenmarke erreicht. Einzig Frankfurt-München erreicht man dies knapp ansonsten kann man nur auf kurzen Distanzen wie Köln-Stuttgart konkurrieren.

Aus meiner Sicht sind eh nur die Sprinterzüge ihre ICE-Fahrpreise Wert aber hier verlangt die DB ja noch mal 10€ Zusatzgebühr.

Des weiteren kommt es ja auch darauf an welche Anschlüsse man in Berlin hat. Der ICE-Sprinter Köln-Hamburg z.B. ist ja ganz gut aber wenn man weiter nach Westerland oder Kiel will wird der Fahrzeitgewinn nicht weitergereicht.

Mittlerweile bin ich aber auch der Meinung, dass sich so ein Nonstopsystem in Deutschland nicht umsetzbar ist. Allerdings könnte man die ICE durchaus nur in größeren Städten halten lassen während den Rest ein B-System abgrasen tut.

In Frankreich sind non-stop Züge im Takt zwischen Paris und Marseille oft zu 100 % ausgebucht, während einer von nur zwei Sprinterzügen zwischen Frankfurt und Berlin fast leer verkehrt? Woran liegt es? Zu hohe Fahrpreise? Schreckt die Reservierungspflicht ab? Die Fahrzeit (mit Abfahrtzeit 6:15 Uhr in Frankfurt Hbf) und 3,5 h Fahrtdauer ist doch sehr angenehm!


Von Paris nach Marseille sind es aber mehr Kilometer und man braucht nur 3 Stunden. Konsequente Strategien für den Fernverkehr vermisse ich von der DB AG im Fernverkehr. ICX und Regiodostos als IC zeigen ja auch wohin der Trend geht. Mehr Quantität statt Qualität im Fernverkehr in Zukunft.


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