(un)berechtigte Kritik?! (Aktueller Betrieb)

Blaschke, Sonntag, 05.02.2012, 12:23 (vor 5381 Tagen) @ Garfield_1905

Mahlzeit!

Fakt ist aber, das es im gesamten DB / andere EVU - Fahrplan nicht möglich sein wird, von jedem denkbaren Bahnhof an jedem denkbaren Umsteigebahnhof bei bestmöglicher Reisegeschwindigkeit optimale Umsteiger von rund +/- 10 Minuten zu ermöglichen. Die Behebung einzelner Härtefälle wird m.E. zwangsläufig Härtefälle an anderer Stelle verursachen.

Das sollte bei seriöser Betrachtung in der Tat unumstritten sein. Immer überall optimale Anschlüsse wird nicht machbar sein.

Die Aufzählung einzelner Härtefälle mag deshalb für den Einzelnen ganz lustig resp. ärgerlich sein, sie ist indes wenig zielführend.

So pauschal ist das dann aber auch wieder zu kurz. Die Frage, die sich stellt: Wäre der "Härtefall" abstellbar und wenn ja, um welchen Preis?

Was also müßte ich ändern/aufgeben/investieren, um den Anschluß zu erreichen. Wieviel Kosten stehen also wieviel Nutzen gegenüber. Dann müßte abgewogen werden. Ob man das wirklich immer in allen Fällen tut, möchte ich allerdings bezweifeln!


Der 59-Min. Rollbahn-Nicht-Anschluß in Osnabrück ist doch ganz klar ein politischer Wille, um den Fernzug zu füllen. Nichts, aber auch gar nichts spräche dagegen, den Dosto-RE bis Münster fahren zu lassen. Und womöglich dort mit einem NRW-RE zu verknüpfen. Was spräche z.B. gegen eine RE-Linie Hamburg - Bremen - Osnabrück - Münster - Essen - Düsseldorf? Doch nur, dass der eigenwirtschaftliche IC etwas leerer wäre. Die rechtlichen Rahmenbedingungen, Stichwort: Ausschreibung etc., haben wir uns doch selbst geschaffen und können sie demzufolge auch wieder ändern - ist ja alles kein Naturgesetz.

Schöne Grüße von

jörg


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