(un)berechtigte Kritik (Aktueller Betrieb)

Christian_S, Sonntag, 05.02.2012, 10:56 (vor 5381 Tagen) @ Garfield_1905


Ich könnte jetzt z.B. gern als 'Gegenbeispiel' den Bahnhof Plattling nennen, wo jeweils zur vollen Stunde alle Züge aus allen Richtungen ankommen bzw. abfahren. Würde ich jetzt z.B. in Würzburg eine bessere Umsteigemöglichkeit aus dem ICE R - aus / von Wien für irgendeinen anderen Zug erreichen, würde dieses optimale Prinzip in Plattling 'platzen'. You see ? Optimale Bedingungen im Bahnhof X bedeuten (fast) zwangsläufig Probleme im Bahnhof Y. Ein Fahrplan kann deshalb immer nur ein (möglichst optimaler) Kompromiß sein.

Richtig, gerade Taktknoten besitzen für den Kunden doch erheblich mehr Vorteile als kleinere Fahrzeitverkürzungen auf einer einzelnen Linie.

Gutes Beispiel, neulich mal in irgendnem Forum diskutiert, sind die RE Stuttgart-Hessental-Nürnberg. Durch Wiedererrichtung von Fornsbach als Kreuzungsbahnhof könnten sich hier Fahrzeitverkürzungen im Rahmen von 7-8 min ergeben, die jedoch auf die Nürnberger Seite weitergegeben werden müssten, was zu Anschlussverlusten in Knoten Hessental und Ansbach führen würde. Daher ist es fraglich, ob man die Fahrzeit wirklich verkürzt oder einfach als Verspätungsreserve nutzt.


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