Diskussion: Gutscheinkirmes oder Fahrkartenkauf 2.0? (Allgemeines Forum)

Torpedo, häufiger im Zug, Donnerstag, 29.09.2011, 17:14 (vor 5502 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Torpedo, Donnerstag, 29.09.2011, 17:17

Um es kurz zu machen: Ich kann dem nur zustimmen. Ich hatte erst kürzlich eine Dikussion mit ein paar Bekannten über die Komplexität des Bahnfahrens. Allein wenn man sich überlegt, wieviele Tarif- und Preisarten es gibt, um halbwegs günstig innerhalb Deutschlands von A nach B zu kommen - Wahnsinn. Zugleich habe ich mich aber auch irgendwie daran angepasst: ich habe zwei Bahncards (50 & 25F), nutze Sonderangebote und Gutscheine der Bahn und fahre dadurch sehr viel Bahn, ohne dafür (im Verhältnis betrachtet) übermässig viel Geld auszugeben.

Allerdings habe ich mit nunmehr fast vier Jahren Vielfahrerei (vorher nur gelegentlich) so halbwegs alle Kniffe des Bahnfahrens raus (man denke nur an die Sparpreisangebote, bei denen man mehr Strecke bucht, um weniger zu zahlen...). Wenn ich aber an meine Eltern oder meine Großeltern denke - diese werde wohl selbst bei gutem Willen nicht so schnell das System durchschauen.

Wenn man sich dann noch überlegt, welchen organisatorischen Aufwand es bedarf, damit auch die DB selbst über ihre diversen Angebote bescheid weiß, dann fragt man sich, ob bei Abschaffung der diversen Sparpreise, Städeangebote, Europaspezial und Gutscheintickets (Lidl, etc.) nicht vielleicht auch die Tickets in Summe für den Reisenden günstiger werden könnten - einfach weil Aufwand auf Seiten der DB gespart wird, sämtliche Tarife und Preisarten auch bei ihren eigenen Mitarbeitern bekannt zu machen.

T.


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