"Rahmensteifigkeit"! (Reiseberichte)

Benjamin.Keller, Samstag, 10.09.2011, 19:12 (vor 5303 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Benjamin.Keller, Samstag, 10.09.2011, 19:13

Meinst du vielleicht Rahmensteifigkeit? Da der 670 als Leichtbautriebwagen nicht die geforderte Rahemnsteifigkeit von 1500 kN hat, wurde er mit einer besonders leistungsfähigen Bremse ausgestattet. Weiterhin sollte das durch einen artreinen Einsatz auf der Strecke ausgeglichen werden.

Und zu guter Letzt: Letztlich stand mit dem RegioSchüttler ein "einfacherer" Nachfolger für leichte Triebwagen auf Nebenstrecken in den Startlöchern, der eine Weiterentwicklung der BR 670 überflüssig machte.

Generell ist ja das Anfang der 90er-Jahre ausgerufene Modell der busähnlichen, leichten Nahverkehrsfahrzeuge gescheitert, die eben die geringere Rahmensteifigkeit durch starke Bremsen ersetzen sollten. Weitere Beispiele: Regiosprinter (Dürener Kreisbahn, Vogtlandbahn, ...), LVT/S, ...
In ihrer großen Diesel-Regiobestellung orderte die DB dann wieder konventionelle Fahrzeuge (640-644, 648, 650). Als Idee überlebt haben diese LNT-Kriterien eigentlich nur für Tramtrains nach Karlsruher Vorbild oder wie in Kassel mit Dieselantrieb wo es keinen Straßenbahnstrom gibt.

Über den 672 wurde außerdem immer kolportiert, dass er von einem Bahnchef (Dürr?) auf einer Serviette entworfen wurde. Vielleicht hat das ja einen Ausschlag im Bezug auf die Qualität gehabt.


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