Anbieter von Frankfurt <-> Marseille (DB vs. SNCF)? (Allgemeines Forum)

Henrik, Montag, 11.04.2011, 14:50 (vor 5525 Tagen) @ Thalyseo

Moin Thalyseo!

Stimmt, über Paris Est / Lyon gehts natürlich auch, das hat ja schon Mr.Bean hinbekommen, wenn auch über einen kleinen Umweg über La Defense etc. ;)

OT: Die Folge kenne ich gar nicht. Oder war das der Kinofilm?

Kennst Du nicht?
Der Film "Mr. Bean macht Ferien" ist doch eigentlich Pflicht eines jeden HGV- bzw. vielmehr TGV-Fan,
aufgrund der sehr hohen TGV-Anteile im Film.

Deutscher Trailer: Mr Bean macht Ferien
http://www.youtube.com/watch?v=fyTbFI1wttQ
Für mich auch allg. wegen den schönen und witzigen Paris-Szenen eine Freude zu sehen, kommt sogar La Defense vor.

Nein, den kenne ich tatsächlich nicht. Allerdings stehe ich auch eher auf die klassischen "court métrage" und weniger auf die langgezogenen Storylines. Natürlich werten die TGV-Fahrten das Ganze auf, für mich jedoch nicht genug (= zumindest nach Sichtung des Trailers).

Hab mal geschaut, die ersten 30 Minuten des 80 Minuten langen Films spielen fast ausnahmslos in oder um TGVs bzw. TGV-Bahnhöfen, 5 TGV spielen da eine Rolle, ein weiterer (Duplex) wird von der Luft aus gezeigt (wo sie aber eigentlich doch nicht drin sitzen, da sie nicht in ein Duplex eingestiegen waren) und 4 TGV-Bahnhöfe kommen zum Einsatz.

Von 12:50 Uhr bis 14:16 Boulevard de Magenta, Boulevard du Temple, Boulevard Beaumarchais und Rue de Lyon sollte zu schaffen sein und vor allem ist es auch sehr schön zu laufen, Metro geht natürlich auch.
17:21 Uhr ist man dann in Marseille
oder mit einem TGV später ab 14:46, dann ists noch Zeit für nen Kaffee am Place de la Bastille, Ankunft in Marseille dann 17:58 Uhr.

Aha, Deiner Schwärmerei zu Folge kennst Du Paris aus der Toristenperspektive! :)

Schwärmerei & kennen ja, Touristenperspektive eher weniger bei den Straßen, würde ich trotzdem sehr empfehlen,
Café am Place de la Bastille ist natürlich Touristenperspektive, entsprechend teurer ist es dann da auch als anderswo, finde ich trotzdem sehr schön.

Ja, Paris hat tatsächlich schöne Ecken; nur verbringt dort der Durchschnittseinwohner nur wenig Zeit und die häßlichen Ecken überwiegen (= für mich ganz subjektiv gesprochen!).

Trifft das nicht auch auf so die meisten Orte andernorts ebenso auf?
Kaum ein Durchschnittseinwohner weiß die Highlights seiner Stadt zu schätzen und nutzt sie.
Das Uni-Hauptgebäude sah/sehe ich hier immer als Highlight an (altes Schloß),
genauso auch in Paris, die Sorbonne. Oder auch das Quartier Latin, die verwinkelten Gassen zum Verirren hinterm Pantheon, etliche Parks, Seineufer, gesperrte Straßen an der Seine etc.
Womöglich nicht die klassischen Touri-Ziele, aber da sind die Einheimischen und ich finds dort alles andere als häßlich. So gesehen habe ich dann halt eher weniger die klassische Touristenperspektive.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage:

Der von "RhBDirk" zitierte Bericht schreibt wie folgt:

"Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres wird die Deutsche Bahn eine Direktverbindung von Mannheim an die französische Mittelmeerküste anbieten." (Hervorhebungen durch den Autor dieses Beitrags)


Mietet die DB nun auch eine Duplex/Dasye-Garnitur oder wird es doch durch die SNCF (bzw. durch beide gemeinsam/alleo) betrieben?

Mieten wohl eher weniger, denn der TGV 2N2 ersetzt ja keinen ICE.
Ich vermute, es hat geklappt, Geschäftsmodell & Marketing etc. in die Alleo GmbH zu integrieren.
Die BC wird anerkannt.

Auch innerhalb Frankreichs? Das wäre wirklich ein Vorteil.

Ich denk mal, genau so wie auf der LGV POS, also zu 25% und beim TGV genauso wie beim ICE.

Ich frage mich ohnehin, ob eine POS-Doppelgarnitur aus Frankfurt/München, die in Karlsruhe gekoppelt wird nicht sinnvoller wäre.

Frankfurt <-> Strasbourg dürfte sich als Direktverbindung rentieren (evtl. sogar weiter über KRM Richtung Köln).

Für den Verkehr nach Frankreich generell dürfte jedoch weiterhin der "Umweg" über Belgien interessanter sein.

von Frankfurt aus?
da dürfte sehr deutlich der Weg über die LGV POS & LGV Rhin Rhone der schnellste & attraktivste sein,
ist ja auch sehr beliebt.

Nein, da habe ich mich unklar ausgedrückt: Ich meinte von Köln aus gesehen. Aber aus den von Dir genannten Gründen - die ich übrigens teile - verstehe ich das Interesse der Franzosen an der KRM-Zulassung der TGV nicht.

Klar, von Köln aus wird der direkte Weg über Brüssel auch weiterhin der direkteste & schnellste Weg nach Paris bleiben.
Nach Straßburg, Marseille sieht das natürlich ganz anders aus.
Das Bemühen um die KRM-Zulassung kann ich aus deren Sichtweise verstehen, die wollen es nunmal, diese Zulassung - das ist deren Denkweise. Verstehen aus unserer Sicht muss man das wirklich nicht.
Und sie wollen wenigstens schonmal als Option die Möglichkeit für später haben, über Frankfurt hinausfahren zu können.


Gruß,
Henrik


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