Innenminister-Appell: Alkoholverbot in Verkehrsverbünden (Allgemeines Forum)

Henrik, Freitag, 04.02.2011, 12:50 (vor 5540 Tagen) @ Jogi

In Köln und der anderen Stadt sind Straßen- und Rheinbahn dem Beispiel auch schon länger gefolgt.

Der Verzehrsverbund Stuttgart auch...

Nur die Fahrgäste (erst recht in Eishockey- und Fußballumfeld) folgen nicht so recht.

Im Verzehsverbund Stuttgart auch...

kann ich sehr gut nachvollziehen,
finde die Regelung im HVV auch erheblich besser:
Ab dem 12. Dezember gilt folgende neue Regelung in den Beförderungsbedingungen des HVV: "Wer in alkoholisiertem Zustand andere Fahrgäste belästigt und dabei erwischt wird, muss 15 Euro Strafe bezahlen. ..."
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1653495/HVV-verzichtet-auf-Alkoholverbot.html

Das heißt, wer auf dem Weg in die Wochenendnacht mit Kumpels ein gepflegtes Beck's trinkt in der Bahn, wird nichts zu befürchten haben, ebenso auf solcher Rückfahrt paar Stunden später.

Aber ein Alkoholverbot bundesweit im RV? Das lässt sich wohl nicht durchsetzen...

Für ein generelles Alkoholverbot hatten sich alle deutschen Innenminister auf ihrer Herbsttagung in Hamburg vor knapp drei Wochen ausgesprochen. Eine von der Konferenz beauftragte Kommission aus Sicherheitsexperten der Länder, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei hatte zuvor einen Bericht vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass ein Verbot des Alkoholkonsums die Sicherheit in Bussen und Bahnen erhöhe. Herausgekommen ist eine einstimmige Erklärung. Für einen Gesetzentwurf hat es nicht gereicht. Die Abstimmung der Innenminister war lediglich als Appell an die Verkehrsbetriebe zu verstehen.

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1720524/Senat-beschliesst-Alkoholver...

auch interessant der darauf direkt folgende Absatz:

Bereits vor einem Jahr ist der Genuss von Alkohol in Zügen der Metronom Eisenbahngesellschaft verboten worden. Wer trotzdem Alkohol trinkt, muss 40 Euro Strafe zahlen. Nach eigenen Angaben sei das Verbot von den Fahrgästen gut angenommen worden. Auch die Kriminalität sei gesunken. So gab das Unternehmen an, dass rund 330 Straftaten monatlich in den Metronom-Zügen registriert worden seien. Seit Einführung des Alkoholverbots seien es durchschnittlich noch 80 im Monat.

Im Fernverzehr [;)] sieht die Sache an sich anders aus, aber ohne Feierabendbier und "Happy Aua" wären die rollenden Futterkisten wohl leer. Gerade das macht doch mit den Charme im Fernverkehr aus: im rollenden Zug was leckeres zu essen und/oder trinken, gerne auch was alkoholisches, denn um seinen Führerschein muss man sich keine Sorgen machen...

Gegen das regelmäßige Feierabendbier sollte man wirklich mal entschieden vorgehen,
aber gesellschaftlich und nicht verbotenerweise von oben herab.

Im Fernverkehr der Bahn ein generelles Bierverbot,
nee, da würd die DB einen herben Imageverlust einkassieren bei uns Biernation.


Gruß,
Henrik


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