Filzen: Naja. Kommerz: Kaffeekohle? (Allgemeines Forum)

fjk, Freitag, 04.02.2011, 12:26 (vor 5540 Tagen) @ Mario

Gerade das macht doch mit den Charme im Fernverkehr aus: [...] um seinen Führerschein muss man sich keine Sorgen machen...

... das macht auch den Charme der nächtlichen S-Bahnfahrt aus. Oder eben den B-reiz trotz C-Preis;-)


Sein wir doch ehrlich: Der wirkliche Grund, warum man den Fahrgästen dort ihre eigenen mitgebrachten Getränke abnehmen möchte, wäre ja wieder nur dazu da, dass die Leute ausschließlich die teuren Getränke aus dem eigene Bordverkauf kaufen müssen und man so kräftig Kohle macht. Genau so läuft es ja auch in Stadien, wo generell alles an Getränken abgenommen wird, nur damit innen die Kasse kräftig klingelt. Mit Vorbild und moralischem Zugewinn hat das nichts zu tun, sondern nur mit Kommerz.

Und wie soll das mit der Kontrolle in den Zügen eigentlich funktionieren? Da bräuchte man ja an jeder Tür einen eigenen Kontrolleur, der dann erstmal die Aussteiger rauslassen muss um dann die Einsteiger zu kontrollieren. Die Fahrgastwechselzeiten werden so explodieren. Ganz zu schweigen davon, dass es einen riesen Aufschrei geben würde, wenn man bei jedem Einsteigen gefilzt würde. Das ist auch im Fernverkehr nicht durchsetzbar.

Das funktioniert in anderen Ländern ja auch, dass man z.B. vor der U-Bahn (und da geht es um nioch deutlich schnellere Fahrgatswechselzeiten) gefilzt wird. Passiert dann nur eben am Eingang der Station - und dürfte daher auch Yorma gefallen:-)

Und wenn es um den Kommerz ginge, müsste man an erster Stelle die Mitnahme von Kaffee im FV verbieten - denn der macht erstens üble Flecken und ist zweitens im Vergleich zum Bier im Zug deutlich überteuerter. Und wird wohl trotzdem (und trotz fehlender Importverbote am Eingang) noch öfter verlangt als Gerstenkaltschale.

leitet aus eigenem und beobachtetem Einkaufsverhalten ab
fjk


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