Du hast bei den neuen Ansagen mitgewirkt? ;-) (Allgemeines Forum)

liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 22:52 (vor 5608 Tagen) @ ICE615

Gleich vorweg: Gut erklärt, in jeder Hinsicht. :-) Ein paar Anmerkungen habe ich noch.

Für meine Begriffe gehört eine vernünftige Ansage vor Ankunft im Bahnhof sowohl in Deutsch als auch in Englisch zum guten Standard. Inhaltlich sollte man sich aber darauf beschränken den Bahnhof und die Ausstiegsseite zu nennen.

Über die Englischansage als "Muß" läßt sich streiten. Nicht an jedem Bahnhof, aber beim Startbahnhof und den großen Bahnhöfen der von mir schon erwähnten "10er Liste". Das reicht.

Die Ankunftszeit und die Anschlüsse machen nur im Verspätungsfall sinn, da man ja vor der Fahrt in den Fahrplan geschaut hat oder diesen als Pendler eh auswendig kann.

Korrekt, wobei ich bei größeren Umsteigebahnhöfen die wichtigsten Anschlußzüge trotzdem nennen würde, besonders wenn sie von einem anderen als dem üblichen Bstg abfahren.

Begrüßungsansagen braucht kein Mensch.

Volle Zustimmung. Deswegen verstehe ich auch nicht warm man unbedingt auf jedem Bahnhof die zugestiegenen Reisenden begrüßen muß. Im Ruhrgebiet kommst Du aus dem Reden gar nicht mehr raus. :-(

Bei den Gastroansagen scheiden sich die Geister, für den Vielfahrer sind die zwar nervig, für die DB jedoch eine wunderbare Werbung, die bei Wenigfahrern garantiert kleben bleibt.


Mein Großvater benutzt eigentlich nie die Bahn, außer letztes Jahr an Weihnachten. Eigentlich merkt er sich auch nichts so wirklich richtig, dass enzige was er sich aber bei der Zugfahrt gemerkt hat war die Wagennummer des Bordbistros und was Butterkuchen und Kaffee kosten. Gekauft hat er das nicht, aber die Werbung ist voll und ganz angekommen...

Die Gastroansagen sind extra in gerade und ungerade Datumstage aufgeteilt, um dem Vielfahrer "mehr Abwechslung" zu bieten. Ich stellte mir vor, wie langweilig es für den Vielfahrer wird, der zufällig nur jeden 2. Tag fahren muß - und dann stets die gleiche Ansage hört. *ggg*

Wünschenswert wären Durchsagen in Englisch bei Betriebsstörungen.

Dazu sollte man auch regelmäßige Trainings veranstalten, denn beispielsweise stufe ich mein Englisch nicht als besonders gut ein. Sowas könnte durchaus im Rahmen eines verkehrsdienstlichen Unterrichts (auch eine Forderung von mir) durchführen.

Stattdessen kommt jedes Jahr der Betriebsdienst mit immer wiederkehrenden Themen dran. :-(
Letztes Jahr wurde bei uns beispielsweise theoretisch durchgespielt, daß in einem Bahnhof ein Wagen ausgesetzt werden muß. Und wo rangierte der gewöhnliche Zf? - Im Einfahrgleis des Bahnhofes! Da stellten sich bei mir die Nackenhaare einzeln auf. Meinen Einwand begriffen weder der Ausbildungs-Zf noch die Kollegen. Pech für mich, der vor seiner Karriere als Zf einige Jahre Fdl war - und beide Seiten kennt.


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