Akustische Umweltverschmutzung (Allgemeines Forum)

Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 20:51 (vor 5609 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
bearbeitet von Burkhard, Sonntag, 09.01.2011, 20:52

Weil die Welt aus mehr als weiß und schwarz besteht, in allen ihren Facetten.

Genauso, wie ich den Elektrohublift für E-Rollis gangbar machen muss, muss ich mich bei Sehbehinderten halt auf 100 % einstellen.

Ok, dann muss der Sehbehinderte erst mal den Vibrator finden


Das "Finde die Ampel"-Problem: Wenn die Ampel gefunden ist, dann findet sich bei "genormter" Position auch der Vibrator".

Da macht der Vibrator aber auch Krach, den Du gerade in Zügen vermeiden möchtest. Außerdem sind an der Ampel Vibrator und Knopf ein Gerät - und vor allem: Beim System Ampel steht man nicht unter Zeitdruck, zur rechten Zeit den Knopf zu finden. Wenn man es nicht schafft, dann geht man halt einen Umlauf später über die Straße.

Was den Zeitpunkt betrifft: Dieser Fall, der Zeitpunkt wäre identisch zur Ansage. Ohne Ansage auch kein optischen und sensorischen Signale. Ein Problem für alle Fahrgäste.

Na klar zum gleichen Zeitpunkt. Nur wäre ich da wieder beim gleichen Problem: Wenn das vibrierende Gerät so stark vibriert, dass ich es finde, ohne es wirklich zu suchen, dann stört es genauso wie die Ansage.

Und das alles, um anderen Menschen die kurze Ansage "Ausstieg links" zu ersparen...


Mir gefällt der Unterton dieses Satzes nicht.

Und ich verstehe nicht, wieso man sich über dieses "Ausstieg in Fahrtrichtung links" überhaupt soviele GEdanken machen kann. Es ist für einen nicht unerheblichen Teil der Fahrgäste eine enorme Erleichterung. Und im Gegensatz zu stundenlangem vorgestottere der Speisekarte auch keine wirklich Belästigung. Wie Blaschke eben schon schrieb: Bei automatisierter Ansage nimmt man es irgendwann kaum noch wahr.


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