Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....." (Allgemeines Forum)

liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 20:08 (vor 5631 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

ich finde leider den thread/post nicht mehr hier, den ich meine hier vor einiger Zeit gelesen zu haben, daß ab Januar die Richtlinien bezüglich der Durchsagen in den Zügen des Fernverkehrs der Deutschen Bahn geändert werden sollen.

Das stand im Usenet. ;-)

Allerdings sind noch die Durchsagen auf der gleichen Strecke nicht einheitlich umgesetzt: Entweder aus Gewohnheit, ...

Ja.

...aus Unkenntnis ...

Teils.

oder möglicher individueller Praxis?

Nein, verboten bzw. nicht vorgesehen. Das Zub ist nur Befehlsempfänger und -Ausführender.

Was mir aufgefallen ist:

  • Nach Abfahrt, erfolgt wie bisher eine Begrüßung mit Zielangabe, deutlich knapper gehalten und nur auf Deutsch. Bei Verspätung mit Angabe, daß man rechtzeitig die Fahrgäste vor Ankunft informieren würde.
  • Umsteigemöglichkeiten vor Ankunft werden grundsätzlich(?) nicht mehr durchgesagt.
  • Bei Einfahrt im Gleisbereich erfolgt eine zusätzliche Ansage: "Austieg in Fahrtrichtung links/rechts."

Da fehlt noch eine Menge. Außerdem sind die Ansagen teilweise sehr unterschiedlich, was die ICE-Doppelzüge angeht. da muß man nämlich einen Unterwegshalt ansagen.

Allerdings wird, wie oben erwähnt, das alles (noch?) verwässert, der Ansagebrei blieb hier und da erhalten:

  • Hinweise auf das gastronomische Angebot in gesonderten Ansagen.
  • Ansagen auf Englisch, bei unbedeutenden Provinzstädten.
  • "Sänk ju for..." gibt es weiterhin.

Die gesonderte Gastroansage ist eine Pflichtansage, außerdem der Zeitpunkt dieser.

Mein Kommentar, was sich nach meinen Beobachtungen andeutet:

  • Die epische Breite wurde wohltuend deutlich auf ein Minimum vermindert.
  • Wichtige Informationen zu den Anschlüssen werden weggelassen, während hingegen...
  • ...die Ansagefrequenz um eine vollkommen belanglose und gesonderte Ansage zur Ausstiegsseite erhöht wurde.

Unvollständige Beobachtung.

Die Ansagelänge wurde verkürzt und die -häufigkeit erhöht. Unterm Strich erzählt der Zf mehr und öfter. Das fällt nur nicht auf, weil die Ansage an sich kürzer ist.

Hat deshalb jemand von Euch die Richtlinien/Link zum Vergleich zur Hand?

Ja/nein. Ersteres zwangsläufig. ;-)


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