Neue Richtlinien der Durchsagen im Zug "Ausstieg in....." (Allgemeines Forum)

ICE615, Sonntag, 09.01.2011, 22:20 (vor 5605 Tagen) @ Fahrplan

In den IC-Zügen, zumindest in denen der Linien Karlsruhe - München und Frankfurt - Salzburg (andere weiss ich nicht) wird die Ausstiegsseite schon länger angesagt, im NV sowieso, es ist also irgendwie auch konsequent, das jetzt auch im ICE zu machen.

Zum Thema Anschlüsse: prinzipiell finden sich ja alle planmäßigen Anschlüsse im Reiseplan, müssen also nicht noch durchgesagt werden. Was ich allerdings sinnvoll finde ist, dass, wenn ein planmäßiger Anschluss nicht erreicht wird, die nächste Reisemöglichkeit angesagt wird - dann müssen die Leute nicht gleich zum Service Point stürmen und verpassen dadurch evtl. die direkt nächste Reisemöglichkeit.

Und zum Thema Blech-Durchsagen: wer mal mit dem Railjet von München bis Budapest gefahren ist, wird mir zustimmen, dass die deutschen, selbst gesprochenen Durchsagen, auch wenn sprachlich nicht immer hundertprozentig, doch um einiges angenehmer sind als dieses ständig sich monoton wiederholende "begrüßen wir Sie im Namen der ÖBB Personenverkehrs AG, Mitglied der Railteam Allianz ... der Railjet besteht aus drei Klassen ..."

Das stimmt, die automatischen Ansagen im Railjet sind schon recht nervig. Hier ist allerdings die Darstellung der Anschlusszüge auf den Displays sehr gut.

Für meine Begriffe gehört eine vernünftige Ansage vor Ankunft im Bahnhof sowohl in Deutsch als auch in Englisch zum guten Standard. Inhaltlich sollte man sich aber darauf beschränken den Bahnhof und die Ausstiegsseite zu nennen.
Die Ankunftszeit und die Anschlüsse machen nur im Verspätungsfall sinn, da man ja vor der Fahrt in den Fahrplan geschaut hat oder diesen als Pendler eh auswendig kann.

Begrüßungsansagen braucht kein Mensch. Bei den Gastroansagen scheiden sich die Geister, für den Vielfahrer sind die zwar nervig, für die DB jedoch eine wunderbare Werbung, die bei Wenigfahrern garantiert kleben bleibt.

Mein Großvater benutzt eigentlich nie die Bahn, außer letztes Jahr an Weihnachten. Eigentlich merkt er sich auch ncihts so wirklich richtig, dass enzige was er sich aber bei der Zugfahrt gemerkt hat war die Wagennummer des Bordbistros und was Butterkuchen und Kaffee kosten. Gekauft hat er das nicht, aber die Werbung ist voll und ganz angekommen...

Wünschenswert wären Durchsagen in Englisch bei Betriebsstörungen.


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