Lösungsvorschla (Fahrkarten und Angebote)

liebe70, Dienstag, 12.10.2010, 23:39 (vor 5698 Tagen) @ <-ICE-><-ICE->

Dann lies mal das!


[...]

Etwa

eine halbe Million (500.000) Euro

sind das im Jahr nur auf dieser Strecke an Verlusten für die Bahn. Warum das so ist, steht in der letzten Zeile meines Beitrages


Das ist schon eine Hausnummer! Ich bezweifele, dass die von Dir angeregte BB-Änderung diese Kosten verursachen würde.

Im Gegenteil. Die Änderung dürfte sich im unteren drei- bis vierstelligen Bereiches bewegen, wenn überhaupt.

Ok, hier war die 'Begründung' für das Tolerieren dieser Lücke nicht das Geld, sondern der Mut - für mich eine Ausrede. Was soll denn passieren? Offenbar scheint der drohende Verlust von Abonnementen auf der Strecke die Verluste durch die Schlepper noch zu übersteigen.

Ich hatte heute u.a. den 956. Im Wagen 34 waren von ca. 40 Reisenden mindestens zwei Drittel BC100-Inhaber. Für Berlin - Wolfsburg ist eine Monats-/Jahreskarte teurer als eine BC 100.

Auch die Monatskarte Berlin - Hamburg kostet(e) - wie von mir schon beschrieben - mehr als der Monatsbetrag einer BC100 für die 2.Klasse. Die Problemlösung ist eigentlich ganz einfach. In die BB Bahn schreibt man diesen Satz:

"Für bestimmte Fernverkehrsstrecken werden bestimmte persönliche Zeitkarten nicht angeboten."

Für Berlin - Hamburg fiele dann die Jahreskarte schon mal raus, weil die BC100 preiswerter ist. Die Monatskarte kann man auch aus den Angebot nehmen, weil der monatliche Abopreis der BC 100 auch billiger ist, als die Monatskarte selbst. Dann gibts halt nur noch die Wochenkarte. Im Fernverkehr kann man das problemlos machen, da die Länder nur beim Nahverkehr und den dortigen Angeboten Mitsprache-/Vetorecht haben. Eventuellen Ungerechtigkeiten bei der Behandlung der Zeitkarteninhaber im Fernverkehr auf dieser Strecke kann man mit (un-)befristeten Sonderangeboten begegnen.

Beispielsweise führt man ein Fernverkehrs"samstags"ticket für die Relation Berlin - Hamburg ein, was um die 15 Euro pro Person und Fahrtrichtung kostet. Gilt am Samstag, Zugbindung, kein Umtausch, keine Erstattung. Für die BC100-Reisenden kann man sich noch was einfallen lassen, entweder eine Rückerstattung einer bestimmten Ticketanzahl der Mitfahrer am Samstag oder eine anteilige Verrechnung mit dem BC100-Preis.

Die potentiellen Einnahmen dürften die Kosten übersteigen und die geschätzten 500 Mille streicht die Bahn ein. Sollte sich das Spiel an anderer Stelle wiederholen, kann man die Liste der "bestimmten Strecken" (siehe oben) erweitern.

Dann wäre endgültig Ruhe. :-)


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