[Telepolis] Durchsageterror bei der Deutschen Bahn (Allgemeines Forum)

Mario-ICE, Sonntag, 03.10.2010, 17:24 (vor 5707 Tagen) @ bahn-user

Es ist leider so, wir leben in einem Zeitalter, wo der Reisende geführt und gelenkt werden muss.
Mittlerweile können viele gerade noch einen Fahrplan lesen, beim Wagenstandanzeiger und verschiedenen Darstellungen der Verkehrstage hört es dann schon auf.
Interessant war auch zu erleben, wie Reisende beim ICE "Dresden" mit dem Zugpersonal gestritten haben und nicht einsehen wollten, dass der Zug nicht nach Dresden sondern nach Wiesbaden fuhr. Es stände ja schließlich Dresden am Zug. Ich frage mich dann manchmal wie die Leute sonst so ihren Alltag meistern.

Auf die Ansage wichtiger oder noch knapp zu erreichender Anschlüsse möchte ich eigentlich nicht verzichten, da oft auch in Bahnhöfen nicht der unmittelbare Anschlusszug angesagt wird und oft die Information im Zug die einzige Info ist. Auch hat die Blechelse bei planmäßiger Unterschreitung der Übergangszeit ihre Probleme und verschweigt den noch zu erreichenden Anschluss. Einen 30 Minuten später fahrenden Anschlusszug hingegen braucht wirklich niemand anzusagen.

Völlig überflüssig ist in meinen Augen die Ansage der Zugbegleiter, wann der nächste Haltebahnhof erreicht wird. Meines Erachtens haben die Zub keine Glaskugel um das minutengenau vorherzusagen und sind am vorhergehenden Abgangsbahnhof noch gar nicht über die Betriebslage auf der Strecke bis zum nächsten Bahnhof informiert.


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