"Durchsageterror" in Zügen und Bussen (Allgemeines Forum)

Uniqum, Frankfurt am Main, Sonntag, 03.10.2010, 10:26 (vor 5709 Tagen) @ bahn-user

Ganz ehrlich: Ich empfinde die Ansagen in Bussen und Bahnen als großen Fortschritt. Auch das Aufklären über den Grund (sofern einer vorliegt) wenn der Zug außerplanmäßig ein wenig länger hält.

Dennoch:
Soweit ich mich erinnern kann, wird zum Beispiel in der Schweiz stehts nur der nächste Haltebahnhof und die Aussteigsseite verkündet. Die Anschlusszüge sind ja auch aufgrund der Reiseverbindungen bekannt und werden ja zudem am Bahnsteig bekannt gegeben.

Auch sehr sinnvoll ist es meines Erachtens die Zwischenhalte, wie dort üblich, vor der Abfahrt bekannt zugeben und nicht erst nachdem der Zug ebreits fast auf voller Fahrt ist. Bei längeren Strecken macht vielleicht noch eine kurze Begrüßungsansage und Hinweis aufs Rauchberbot, meinentwegen noch Vorhandensein des Speisewagens (wenn es denn auch wirklich einer ist) Sinn.

Da ich täglich mit dem metronom unterwegs bin, werde ich auf meiner Fahrt mindestens zweimal je Richtung über das Alkoholverbot, Rauchverbot, die Position der "tollen" Snackautomaten, die Ungültigkeit von Niedersachsentickets ohne Vor- und Nachnamen und die Stammplatzreserveirungen aufgeklärt. Das nervt sicherlich viele. Ich halte solche langen Ansagen in Pendlerzügen auch schlichtweg für unnötig.

In Strabas und Bussen hingegen denke ich jedoch, das es schon Sinn macht die Anschlusslinien kurz und bündig durchzusagen. Hat mir auch schon ein paar mal in anderen Städten geholfen :) Aber sowas wie "Übergang zum Metrobus" (welcher?) wie in Berlin kann man sich dann auch wieder sparen, vor allem wenns ohnehin fast jeden Halt betrifft. In den Münchener C-Zügen hat man das denke ich ziemlich optimal gelöst.


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