Realistische Dienstpläne würden schon helfen. (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 03.08.2026, 22:34 (vor 11 Tagen) @ ICE 1517

Hey.

Vielleicht noch ein weiterer Aspekt zu dem Thema: Ich hab mich mal bei einer Fahrt von Frankfurt nach Leipzig gewundert, warum in Fulda Zugpersonal mit Münchner Dialekt übernommen hat, was uns in Erfurt schon wieder verlassen hat. Also wenn ich mir zusammenreime, welche Tour dieses Zugpersonal insgesamt gehabt haben könnte (München-Fulda-Erfurt-München), ist da schon ein gewisses Risikopotential vorhanden.

Wenn es nicht sogar noch "komplizierter" war ...

Ich staunte auf dem 742 Berlin - Münster auch gerade: es klang sehr süddeutsch. 2 Nürnberger waren drauf. Vorbildlich fröhlich und freundlich übrigens.


Hinzu kommt ja noch, dass es in dem Sinne keine Teams mehr gibt. Früher fuhren 3 oder 4 Leute dieselbe Schicht. Im Störungsfall wurde ein mal für 4 umgeplant. Heute haben vllt noch Zc und B1 denselben Plan, B2 einen anderen, B3 auch und B4, der nur zeitweise da ist, eh. Da bricht im Störungsfall natürlich alles zusammen; wer soll da so umfangreich für jeden so schnell neuplanen können.

(Ich weiß nicht, ob es die Bezeichnungen oben noch so gibt. Seit mein Kumpel den Laden wegen des immer größeren Chaos schon vor langer Zeit verließ und auf's Stellwerk flüchtete, bin ich da nicht mehr auf dem Laufenden ...).


Apropos Stellwerke. Heute lungerte ich eine Std in Visselhövede herum. Was ist denn das für ein süßes Stellwerk an der Ostausfahrt? Noch mit Schranken kurbeln. Irre. Da macht man sich aber auch nicht kaputt - erst recht, wenn Start bzw DB Regio chronisch ausfällt. Dagegen dürfte Schrankenwärter Laumann ja richtig Streß gehabt haben ...

Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)


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