S 21....ein Ende mit Schrecken: Zenit überschritten. (Allgemeines Forum)

bendo, Dienstag, 21.04.2026, 14:10 (vor 5 Tagen) @ Der Blaschke

Die Bahnsteige liegen bekanntlich dermaßen schief in einem Gefälle, was nach normalen Regularien gar nicht zulässig ist. Das ist ein Skandal sondergleichen. Für jeden verletzten Fahrgast - und die wird es sozusagen todsicher geben - gehören die Verantwortlichen in den Knast.

Hallo,
im Rahmen der Tage der offenen Baustelle hast Du bestimmt die Chance genutzt die Bahnsteige bereits zu betreten (?). Mein Fazit: Wenn man es nicht wüsste, würde man glauben, die Bahnsteige/Gleise hätten überhaupt kein Gefälle! Ich finde darum (es ist ja nun wirklich schon eine alte Kamelle aus Schlichtungszeiten...) wird unnötig debattiert. Es gibt andere Haltestellen im ÖV, an denen es wesentlich andere Steigungen auch für Kinderwagenschieber (ich bin selbst einer!) gibt. Und auch dort wird das beherrscht. Das Gefälle in S HBF ist entsprechend der Regularien, weil es sich um eine "Haltestelle" handelt.
Natürlich: Irgendwann wird vielleicht mal ein Zug (langsam) wegrollen - weil irgendwer einen Fehler macht. Es werden auch weiterhin Fehler im Bereich technischer Errungenschaften der Menschheit passieren. Wollen wir deshalb jedoch alles ablehnen?

Mittlerweile zeichnet sich ja immer deutlicher der Abstieg Deutschlands ab.[...]
Ohne all die Löcher läuft der Laden auch.

ja was denn nun (Hinweis: In früheren Kommentaren Deinerseits war expliziter erkennbar, dass "der Laden" - du meintest damit die Bahn - eben nicht laufen würde)?

oder gar eine NBS zwischen Frankfurt und Mannheim, wo man sich nach gefühlten 250 Jahren Diskussion ja noch nicht mal über die Trasse für die paar Kilometer einigen kann.

das ist in der Tat absurd und zeigt symptomatisch, dass unser Wertschöpfungssystem (aus dem sich die Gesellschaft letztlich finanziert) nicht mehr gut funktioniert.

Würde man rein kaufmännisch und logisch und sinnvoll denken, käme jetzt statt Schrecken ohne Ende stattdessen das Ende mit Schrecken und der Abbruch des ganzen Projektes.

Das allgemeine Credo im Projektmanagement. Für S21 zum jetzigen Zeitpunkt fraglich: Die Tunnel sind fertig, die Gleise liegen auch. Züge könnten (physikalisch) fahren! Alles weitere summiere ich mal (fachfremd) als "Ausstattung". Daran würde ich kein Projekt mehr aufgeben wollen.

ich brauch's schließlich nicht mehr zurückzahlen oder bezahle es mit einer Währungsreform ...

das Zweitere wird es werden. Ich verstehe nicht, warum das nicht gesehen wird!? Ich habe einen Kollegen, der hat`s verstanden: Sein einziges Ziel ist nunmehr, sich am Aussaugen des Systems zu beteiligen um so ebenfalls noch ein möglichst großes Stück vom Kuchen ab zu bekommen (bevor alles zusammen bricht). Heißt für ihn konkret: Unter Ausnutzung sämtlicher Arbeitsgeber- und sozialpolitischer Regelungen ist er (oder soll ich sagen: "macht er...") bei vollen Bezügen Dauer-krank in der Absicht, in wenigen Jahren eine vorgezogene Altersteilzeit zu erwirken (natürlich ebenfalls ohne finanzielle Abstriche)..

Gruß, bendo


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