Kauffrau/-mann für Verkehrsservice (Allgemeines Forum)

bahnfahrerofr., Montag, 09.03.2026, 00:43 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 10 Min.) @ 611 040

Mit einer Ausbildung als Kaufmann im Verkehrsservice ist man im Bäckerhandwerk ungelernter Helfer ;-)


Eben nicht. Ungelernter Helfer heißt wirklich komplett ohne Berufsausbildung also nichts nach der Schule.

Fürs Bäckerhandwerk bist du in dem Fall aber so viel wert wie eine völlig ungelernte Kraft, die Bezahlung dürfte in den meisten Fällen auch gleich enden. Im öD mit seinem starren Eingruppierungssystem ist es auch so, dass du mit einer handwerklichen Ausbildung im Verwaltungsbereich oder umgekehrt erstmal nicht auf eine entsprechende Stelle kommst, weil die Qualifikation für höherwertige Tätigkeiten nicht gegeben ist. Und an der Wertigkeit der Tätigkeiten hängt am Ende die Einstufung...

Dass es natürlich Berufe/Stellen gibt, wo man "eine abgeschlossene Berufsausbildung" ohne genauere Spezifizierung voraussetzt, ist mir natürlich auch bewusst. Beim FV-Zugchef ist es für den Quereinstieg m.W.n. auch so.

Das heutzutage im NV fast nur noch KiN eingestellt werden, die gar keine betrieblichen Befugnisse mehr haben (und oftmal auch wirklich jede technische Kleinigkeit nur noch vom Tf gemacht werden darf) war mir bewusst. Ich dachte aber, dass die auch eine normale Berufsausbildung eben zum Kaufmann im Verkehrsservice gemacht haben.

ich meine dass es wohl regional noch größere Unterschiede gibt. DB Regio bietet aber z.B. die klassische Berufsausbildung seit ein paar Jahren gar nicht mehr an. Andere EVU hingegen schon.
Bei DB Regio gibt es halt noch "Altbestände", die eine Ausbildung in der Branche genossen haben. "neuere" EVU wie Arverio dürften im KiN-Bereich zu 95% nur Quereinsteiger haben (Ausnahme vielleicht einzelne die von DB Regio gewechselt haben).


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