Es gilt - wieder einmal - der Blaschkesche Imperativ (Allgemeines Forum)

Proeter, Mittwoch, 03.04.2024, 11:35 (vor 45 Tagen) @ плацкарт

Gegeben ist eine Mittelstrecken-ICE-Verbindung am Abend, für die die Zugbindung aufgehoben wird, da der ICE eine ganz andere Route nehmen wird. Damit ist der Zielort erst am Morgen wieder erreichbar.
Das ganze als SSP. Planmäßige Ankunft 0:10.
Fahrgast unterbricht die Fahrt zur Nachtruhe und möchte die Fahrt dann am nächsten Tag nach einem delikaten Frühstück fortsetzen. Hat die 10-Uhr-Grenze dann noch irgendeine Relevanz?

Zur Rechtslage haben die Vorschreiber m.E. alles ausgeführt.
Nun zur Praxis:
In deinem konkreten Fall (Planverbindung am Abend, Fortsetzung am Morgen mit Ankunft ein, zwei Stunden nach 10:00) dürfte es ausreichen, bei der Fahrkartenkontrolle freundlich (!) zu schildern, dass die Fahrt unterbrochen werden musste und nun fortgesetzt wird.

Aber selbst in problematischeren Fällen geht's. Gerade frisch erlebt: Spätverbindung hat so viel Verspätung, dass die Autoabholung am Zielort dem Gastgeber nicht mehr zugemutet werden kann. Jener muss aber am nächsten Tag arbeiten, daher Fahrt ca. 22. Stunden später.
Vorgehen streng nach Blaschke: Sofort nach dem Einstieg Zubine aufsuchen, Sachverhalt erklären, verbunden mit dem Angebot, noch innerhalb der 10 Minuten einen Flexpreis zu kaufen. "Gute Fahrt".


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