Neigetechnik üblicherweise dauerdefekt? (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Sonntag, 10.08.2008, 18:34 (vor 6421 Tagen) @ railan
bearbeitet von ICE-T-Fan, Sonntag, 10.08.2008, 18:35

Ich habe es schon erlebt, dass ein GNT-loser Ersatzzug im Fahrplan des Regelzug (ICE-T) zwischen Jena und Nürnberg eine Verspätung von 20-25 min eingefahren hat. Das ist aber schon etwas länger her.

Der maximal mögliche Unterschied mit und ohne Neigetechnik dürfte auf der Strecke Leipzig-Nürnberg 35 min bei entsprechend angepasster Fahrweise betragen.
Von Leipzig nach Erfurt dürfte der Unterschied 15 min betragen.
Von Riesa nach Dresden dürften es so 5-10 min sein.

Zwischen Erfurt und Eisenach, Leipzig und Riesa, Leipzig und Berlin, Berlin und Hamburg, Nürnberg-Ingolstadt-München macht die GNT keinen Unterschied, da dort keine oder nur auf einem kurzem Abschnitt GNT-Balisen sind.

Zwischen Eisenach und Fulda macht bei entsprechender Fahrweise die GNT einen Unterschied von 10 min und zwischen Fulda und Frankfurt fährt der ICE-T gegenüber den ICE-A auch maximal 10 min schneller.

Insgesamt kann man festhalten:

Auf der Linie 50 macht die GNT gegenüber einem nicht-GNT-Zug maximal einen Fahrzeitunterschied von 45 Minuten aus.
Auf der Linie 28 macht die GNT gegenüber einem nicht-GNT-Zug maximal einen Fahrzeitunterschied von 35 Minuten aus, wenn der Zug NIM fährt und maximal 50 Minuten wenn er über Augsburg fährt.

Zumindestens wäre das so nach meinem Gefühl und meiner Beobachtung her so.

Früher als es die ganzen ABS/NBS noch nicht gab, konnte ein ICE-T von München nach Hamburg sicherlich gute Stunde Fahrzeit aufholen gegenüber einen ICE-A oder IC.


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