Tödlicher Unfall 18.12. in Stuttgart (Allgemeines Forum)

EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 22.12.2022, 22:03 (vor 1269 Tagen) @ markw

Der Zug hatte 5 Wägen. Als ich die Schaffnerin angesprochen habe (ca. 5 Min. vor Abfahrt) stand sie vorne, hat eine geraucht und sich mit 2 Personen unterhalten. Natürlich sollte man sich nicht fahrlässig verhalten, aber trotzdem sollte das Personal beim Anfahren des Zuges darauf achten, dass nicht gerade noch Personen am Einsteigen sind. Es sollte überhaupt nicht möglich sein, die Türen zu öffnen wenn der Lokführer ein Signal zum losfahren bekommen hat. Sind die Schaffner nicht dazu da um zu pfeifen und ihm ein Signal zu geben?


Ich habe mich mit jemanden unterhalten, ein bisschen Einblick in den Vorfall hat:

Demnach hat der Fahrgast mit Hilfe von Fahrgästen, die sich im inneren des Zuges befanden, die Tür geöffnet, als der Zug abgefertigt war, bereits angefahren war und die Zugführerin vorschriftsgemäß nach dem Anrollen ihre Tür geschlossen hatte. Die Drehfaltüren würden eigentlich mit Druckluft vor Öffnung geschützt, aber wenn mehrere Fahrgäste von Innen und Außen auf einmal dran sind, dann lässt diese sich wohl überwinden.

Von innen ist ja zusätzlich die Türblockierung aktiv, die kann man nicht mit drücken überwinden.
Wenn aber jemand innen die Türblockierung per Notschalter aufhebt, ist auch die Druckluft nach kurzer Zeit weg.

Dann ist der Unfall von außen herbeigeführt, und das Personal des Zug hat korrekt gehandelt gehabt.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.


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