Tödlicher Unfall 18.12. in Stuttgart (Allgemeines Forum)

EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 21.12.2022, 13:54 (vor 1271 Tagen) @ stuttgart_girl

Der Zug hatte 5 Wägen. Als ich die Schaffnerin angesprochen habe (ca. 5 Min. vor Abfahrt) stand sie vorne, hat eine geraucht und sich mit 2 Personen unterhalten. Natürlich sollte man sich nicht fahrlässig verhalten, aber trotzdem sollte das Personal beim Anfahren des Zuges darauf achten, dass nicht gerade noch Personen am Einsteigen sind. Es sollte überhaupt nicht möglich sein, die Türen zu öffnen wenn der Lokführer ein Signal zum losfahren bekommen hat. Sind die Schaffner nicht dazu da um zu pfeifen und ihm ein Signal zu geben?

Bei 5 Wagen sollte in Stuttgart ein Zf ausreichend sein.
Der Zug ist auch zu übersehen.

Es kann natürlich sein, dass die Türen zu sind, und dann der Abfahrauftrag erteilt wurde, aber dann sich die Abfahrt noch wenige Sekunden verzögert hat, aber dann eben der Zug los fuhr.
Wenn der Zug mit dem letzten Wagen nahe des Prellbock stand, und dann jemand um die Ecke kommt ist das auch nur im Sekundenbereich.
Der Zug wird sicher mit TB 0 gefahren, und dann werden die Türen mit Luft zugehalten, was man aber mit viel Kraft überwinden kann.
Raus schauen kann man ja nicht mehr, die Fenster gehen ja nicht weit genug runter, man hätte aber in der offenen Tür stehen bleiben können, aber das sind jetzt schon Vermutungen.
Alles dieses kann vom EVU in seinen eignen Regeln beschrieben sein, wie ein Zugabfertigung durch zu führen ist.

Aber was genau war soll ja ermittelt werden, und das wird nun untersucht, ggf. gibt es noch Kameraaufnahmen, vom Bahnhof.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.


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