In welcher Lebenswirklichkeit lebst Du? (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Freitag, 14.10.2022, 21:05 (vor 1272 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von J-C, Freitag, 14.10.2022, 21:08

Umhängetasche, Powerbank, immer USB-Steckdose erreichbar?

Ich pendle mit Fernverkehr. Zugegeben hat nur der Regiobus eine USB-Steckdose (die neuen, die etwa im Wienerwald verkehren haben sogar an fast jedem Platz so eine). Aber da ich zur Arbeit oder Uni ja einen Laptop dabei habe, kann ich diesen auch mal als Powerbank missbrauchen. Sonst könnte ich auch einen Ladestecker mitnehmen.

Heute habe ich aber mein Handy nur am Morgen und am Abend aufgeladen. Das funktioniert gut.

Meine Routen sind wochentäglich mehrere Fahrten mit Bus/Tram/S-Bahn in Berlin AB. Ich schaffe es dennoch selten, einen USB-Anschluss zu finden.

Ja, aber lange wirst du dort nicht verbringen. Zumindest bis du an einem Ort mit Steckdose vorbeikommst. Wenn ich vorher weiß, dass ich längere Zeit keine Steckdose habe, hab ich halt eine Powerbank im Rucksack.

Der Akku wird auch mal alt und hält keine zehn Stunden durch.

Lässt man tauschen. Oder eben Powerbank immer dabei haben.

Alle zwei Jahre einen neuen Akku? Bei mir nicht nötig

(ach nee, gleich ein neues "Telefon").

Aus etwas anderen Gründen habe ich an sich immer ein relativ neues Handy. Mein iPhone 13 mini hält jedenfalls eine Weile.

Eine Powerbank muss hergestellt werden und wird auch irgendwann Sondermüll. Deine Ansage halte ich für nicht umweltfreundlich.

Also die Powerbanks die ich habe, mussten noch nicht entsorgt werden.

Wenn Du so von Deiner Lebenswirklichkeit auf alle schließt, empfehle ich dringend viele fahrgastnahe Praktika, bevor Du ein Entscheidungsträger wirst.

Hmm.
Ich habe regelmäßig an Straßenkreuzungen Verkehrszählungen durchgeführt. Mit einer Powerbank kann ich das sehr gut digital mit Handy und Tablet durchführen, obwohl die meisten es mit Klemmbrett machen.

Ich habe 2 Mal im Zug und einmal am Bahnhof Fahrgastbefragungen durchgeführt, hab einen Monat lang bei der Post Briefe ausgeteilt… ja sogar auf einer 7 tägigen Wanderung durch die Schweiz kam ich heuer mit meinem Handy ganz gut durch.

Ich würde gerne wissen, welche Praxis du von mir sehen möchtest. Wenn das nicht reicht, wird es mir tatsächlich schwer fallen.

Jetzt bin ich Grenzpendler und verbringe pro Richtung jeweils ca anderthalb Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das heißt auch, dass an der Grenze etwas Akku dafür drauf gehen kann, dass das Ding mal den lokalen Provider findet. Handyhersteller scheinen von der Realität in der EU nicht so viel Ahnung zu haben, sonst hätten die längst eine Lösung gefunden.

Wirklich, hilf mir bitte mal auf die Sprünge, wo ein Handyakku plötzlich leer wird.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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