Erstmal auf Personal stoßen ... (Fahrkarten und Angebote)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 17.08.2022, 00:32 (vor 1303 Tagen) @ Barzahlung

Hey.

99% der Zugbegleiter werden das mit Verweis auf den Reiseplan und dass die Verbindung nicht mehr gefahren werden kann, auch bei einer Verbindung 2h früher so durchgehen lassen.

Der erste große Knackpunkt besteht schon mal darin, überhaupt auf einen Schaffner im Fernzug zu treffen. Seit DB FV deren Häufigkeit im Zug dezimiert hat, was bei vielen Personalen dazu einen gewissen Frust erzeugt (zumal bei z.B. 1/3 weniger Personal den Verbliebenen der Lohn nicht um 1/3 erhöht wurde), darfst du es schon als Glücksfall bezeichnen, einen Vertreter des Betreibers zu treffen. Der muss dann dazu auch noch Fahrkarten kontrollieren wollen - was die Wahrscheinlichkeit nochmal sinken läßt. Service geht vor. Betriebliches wie z.B. die Besetztgradzählung auch.

Und selbst wenn das alles abgehakt ist und dann tatsächlich wer dein Ticket sehen will, der muss dann auch noch Interesse an Pingeligkeit und Korrektheit haben.

Also: Gegen die Chance, dass es Probleme gibt, ist ein Lottohauptgewinn ein alltägliches Ereignis.

Ich würde sagen: da mußte schon auf echtea gutes altes Berliner Personal treffen, um Rambazamba zu erleben.

Übrigens haben unsere niederländischen Freunde das System mit den fehlenden Zugbegleitern perfektioniert! Erst waren es 2 Schaffner. Dann einer. Und jetzt fährt man ganz ohne Schaffner. Da darf dann zwar auch kein Fahrgast mit. Aber der Zug fährt. Quer durch die Niederlande. Hin und zurück. Derzeit fast täglich bei IC 242/245 der Linie 77 zu bestaunen. So zumindest erzählte man.

Das ist jetzt eher das, was bei Henrik unter die Kategorie Grübelkampf fällt. ;-)

Zu Recht ...


Schöne Grüße von jörg


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