Es ist leider das wesentliche Argument (Fahrkarten und Angebote)

GUM, Donnerstag, 14.04.2022, 14:25 (vor 1425 Tagen) @ J-C
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 14.04.2022, 14:26

Hallo J-C,

in diesem Fall ist es aber das wesentliche Element der Entscheidungsfindung und Nebelkerze.

Die CO2-Zusatzsteuer mit ihrer stetig ansteigenden Treppe ist seit Jahren beschlossen und auch die Verkehrsunternehmen zahlen diese Steuer in diesem Jahr volle 12 Monate.

Das jetzt der Endkunde für die 3 Monate entlastet wird hat keinerlei verkehrspolitische Gründe.

Ansonsten hätte man beispielsweise für einen längeren Zeitraum die Mehrwertsteuer auf Fernverkehrstickets erheblich senken können.

So ist es keine Hilfe für die Beförderer, sondern eher Beruhigungspille für die Kunden.

Zudem ist das Problem unlösbar wie denn die Mittelrheinbahn mit ihren wenigen Waggons den Ansturm bewältigen will.

Oder dass die Diskussion um einen Eintritt für die Insel Sylt wieder entflammen wird. Weil "Umsonst" - Fahrgäste den Ort regelrecht überschwemmen.

Diese Subvention bringt Beförderer, Gastwirte und viele andere in Schwierigkeiten.

Und genau deshalb müssten viele an Eisenbahn interessierte Menschen dies diskutieren.

Und siehe da: Hätte ich ein Bundestagsmandat bei einer der Fraktionen, so wäre ich es zur nächsten Wahl wieder los.

Weil praktisch kostenloser Nahverkehr im Programm meines parlamentarischen Ansprechpartners nicht zu finden wäre. Und ich aus praktischen Erwägungen mit "Nein" stimmen müsste.

Die Zugbegleiter tun mir jetzt schon leid. Und die Bundespolizei auch, die dann wieder überfüllte Züge räumen und entscheiden muß, welches Fahrrad noch notgenommen werden muß.

Alles schlecht überlegt, leider.

Liebe Grüße

GUM

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