Polens prächtige Perlen in der Pandemie-Plage – Juni 2/3 (Reiseberichte)

Krümelmonster, München, Mittwoch, 16.03.2022, 00:02 (vor 1465 Tagen) @ Krümelmonster

Am nächsten Tag fuhr ich zunächst morgens von Danzig die Warschauer Strecke zurück bis Malbork (ja, es gibt tatsächlich Ortsnamen in Polen, die keine Sonderzeichen haben und die man sogar aussprechen kann :D). Die Fahrt dauerte eine halbe Stunde. Ich saß mit drei Fremden im Abteil. Immerhin war das Fenster offen, aber keinen von ihnen trug Maultäschle. -.- Bei der Ticket-Kontrolle gab es auch keinen Hinweis. -.- Der Zug fuhr anschließend weiter nach Olsztyn, durch die Masuren-Seenplatte und schließlich entlang der Ostgrenze nach Warschau – so haben diese peripheren Regionen Fernverkehrs-Anschluss und erhalten direkte Verbindungen in die Hauptstadt & an die Ostseeküste.
In Malbork angekommen lief ich zunächst zu einer Kirche mit einem schönen Namen Kościół św. Jana Chrzciciela und dann natürlich zur Marienburg. Die gewaltige Burganlage ist das größte Werk der Backsteingotik sowie überhaupt das größte Backsteingebäude Europas. Ich brauchte tatsächlich 3½ h für die Besichtigung, dabei beeilte ich mich schon wo möglich! Die Besichtigung erfolgt mittels Audioguides. Ich bin ja eigentlich kein Freund von den Dingern, aber die hier waren echt gut! Erstens sprachen Deutsch-Muttersprachler. Ich bin ja nun wirklich nicht rassistisch, aber 3½ h einer Stimme mit fremdem Akzent zu lauschen wird irgendwann doch anstrengend. Damit es nicht zu monoton wurde, wechselte der Sprecher gelegentlich. Die Infos waren anschaulich & informativ – wie gesagt, wirklich richtig gut. Ich schreibe gar nicht so viel im Voraus, sondern erkläre die Burg lieber anhand der jeweiligen Bilder:
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209 Zugang zum Hauptbahnhof einer der größten Städte des Landes (ok, das war baustellenbedingt, aber langfristig). In dem Container über dem linken Geländer sind die Drachenkäfige untergebracht, aus denen man Fahrkarten bekommt.
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210 Opa wünscht einen guten Morgen
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211 Kurz vor der Einfahrt in Malbork
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212 – 213 Die Marienburg
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214 Nochmal Opa
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215 Auch der Bahnhof von Malbork ist nicht zu verachten
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216 Liebe SUV-Treter: Macht euch sowas geil?
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217 Eine Kirche mit dem einprägsamen Namen Kościół świętego Jana Chrzciciela (das kann dann auch ich nicht mehr aussprechen :D)
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218 Blick über das Areal der Marienburg
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219 Der Burggraben
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220 Mit Holzbrücke (Obacht, Mitholz Brücke ist hingegen hier. Tschuldigung…)
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221 Wir rücken der Burg weiter auf die Pelle
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222 – 223 Geschafft. Hier stehen wir im großen Burghof
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224 Leider habe ich mir die Namen bzw. genauen Funktionen dieser vier Herren nicht gemerkt. Es waren wimre die Herrscher bzw. Begründer von Polen-Litauen. Sören weiß sicher mehr. ;-)
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225 Detail der Burg
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226 Kunstvoll gestalteter Eingangsbereich
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227 – 228 Eindrucksvolle Kunstteppiche
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229 Detail einer Säule
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230 – 231 Alte Öfen
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232 Interessantes Deckengewölbe & Wandgemälde
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233 Noch ein schönes Gewölbe
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234 – 235 Kunstvolle Fensterformen
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236 Herrscherglas
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237 Gestühl
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238 Ein alter Schrank
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239 In der Küche
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240 – 241 Drachenboden
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242 – 244 Alles komplett aus Bernstein! :-O
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245 Weiter geht es zum ältesten Teil der Burg
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246 – 247 Auch dort gibt es einen Burghof
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248 Kreuzgang
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249 Teufelsdeko am Abort
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250 Extra mit Fensterscheibe, damit die Touris keine unanständigen Selfies machen… -.-
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251 Eine zeitgenössische Darstellung: Der Heilige Georg führt einen Seuchentest an seiner Schwiegermutter durch (sie arbeitet an einem Fahrkartenschalter).
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252 Der aufwendig geschnitzte Eingang zur Burgkirche
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253 Das Innere der Kirche
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254 Der Altar
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255 Kirchenfenster
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256 – 257 Nun geht es Richtung Ausgang
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258 – 259 Die Befestigungsanlagen
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260 Damit zwischendurch auch etwas Bahnbezug dabei ist ;-)
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261 Blick auf die Burg vom gegenüberliegenden Flussufer des Nogat

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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

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