IC 118 bremst IRE 3045 aus (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 13.10.2021, 04:55 (vor 15 Tagen) @ Mike65

Ein ähnliches Erlebnis hatte ich vor einigen Wochen im IRE3 Der Triebwagen zuckelte im Schneckentempo zwischen Ravensburg und Aulendorf. Die Begründung durch den Zugchef war wie folgt: "Vor uns fährt ein verspäteter IC, der zu viele Wagen hat und dessen Lok zu schwach ist, um sie die Steigung nach Aulendorf hinuafzuziehen." Das kann eigentlich nur der IC118 aus Innsbruck gewesen sein. Die Ansage führte teils zu Erheiterung, teils zu Zynismus, einer fragte, ob er aussteigen und schieben helfen sollte. Ich fragte mich, wie der Zug es über den Arlberg geschafft hatte, wenn er am eher mäßigen Anstieg auf der Südbahn scheiterte. Vermutlich haben die Österreicher eben bessere Loks.

Die Oberleitung auf der Südbahn wird für den Regelverkehr erst zum Fahrplanwechsel im Dezember in Betrieb genommen.
Von Innsbruck bis Lindau-Insel fährt ÖBB BR 1116 mit 6,4 MW Leistung.
Von Lindau-Insel bis Stuttgart fährt DB BR 218 mit 1,8 MW Leistung. (Normal 2x218 aber - wie so oft bei Ulmer Loks - war wegen hohem Schadbestand vmtl. mal wieder nur eine 218 dran).
In der Gegerichtung wird IC 119 in dem Fall zw. Geislingen(Steige) und Amstetten mit BR 185 nachgeschoben (nicht gekuppelt, der Tf der 185 wirft im Amstetten den "Anker" und überlässt den IC wieder der 218 alleine).
Normal hat der IRE 3045 bei mehr als +5 des IC 118 bereits ab Friedrichshafen Vorrang, unabhängig von den Loks des IC. Der IC hat an dem Tag vmtl. zw. Friedrichshafen und Durlesbach nochmal Verspätung angehäuft, oder ein FdL hat auf die entsprechende Anweisung, den IC in Friedrichshafen stehen zu lassen, vergessen und ihn mit mehr als +5 noch fahren lassen.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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