Vielleicht erfordert es der Fahrplan? (Allgemeines Forum)

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 09.01.2021, 19:07 (vor 13 Tagen) @ Siggis Malz

Mochov hätte natürlich etwas, gerade erst reaktiviert, setzt man denen da so einen Tempel hin :D.

Würde je erst recht dafür sprechen, so kann man auch langfristig eine Attraktivität sichern.

Ich verstehs auch nicht ganz, kann es mir aber nur so erklären, dass man im Hintergrund schon so pi mal Daumen die Fahrpläne inklusive Knoteneinbindung im Hinterkopf hat und somit einfach nur entlang der Strecke einen passenden Korrespondenzknoten hinstellt.

Ja, aber wenn der Zug in Mochov stehen bliebe, würde er ja ein paar Momente früher als in Jirny zum Stehen kommen. Ein Zug nach Hradec Kralove[/b] kommt da ein paar Momente später. Die Umsteigezeit wird sich also minimal verlängern. Es wird da eine Hochgeschwindigkeitstrasse nach französischem Modell geplant, da wird es also schnell hergehen und Güterverkehr wird wie bei der KRM auch außen vor bleiben. Mochov wäre geradezu ideal als Knoten und könnte ja auch der örtlichen Entwicklung durch eine insgesamte gute Schienenverbindung, eben auch in die regionale Umgebung, zugutekommen.

Das mit der Autobahn scheint doch auch mehr so ein Scheinargument zu sein.

Ich habe durchaus den Eindruck, man fixiert sich bei den Planungen auf optimale Anbindung an die Straße. Wie in Frankreich. Weswegen enthalten wohl sonst die Visualisierungen solche ausgedehnten Parkplätze?

Der Anteil im Prager Osten, der über diesen Bahnhof besser angeschlossen wäre, hält sich in Grenzen und liegt zweitens nicht an der Autobahn.

Das ist halt die Nomenklatura eines Flughafens. Nur, Flughäfen können nicht anders. Man könnte sich einfach so ehrlich sein wie etwa beim Bahnhof Tullnerfeld und es nach der Landschaft benennen...

Vielleicht erdenkt man sich ja doch noch eine regionale Einbindung z.B zur S-Bahn nach Neratovice?

Wäre spannend, aber derartige Planungen sehe ich derzeit nicht.

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Da kann man auch gleich eine Schleife auf die Bahn nach Mochov bauen, die Linie über die Autobahn bis zu einem potenziellen Standort verlängern.

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Wenn wir uns hier anschauen, was da geplant ist, könnte man glatt darauf kommen, dass hier potenziell Lückenschlüsse in der Infrastruktur absolviert werden könnten, die neue, spannende Verbindungen hervorbrächten.

Ansonsten bei gebündelter Führung bis Poříčany wäre mir dort in der Ecke ein Turmbahnhof zur bisherigen Hauptstrecke ja am liebsten.

Das wird halt knapp verfehlt. Wäre ja cool, würde man Poříčany einbinden, denn wenn man schon so eine teure Neubaustrecke baut, soll sie doch auch bitte maximalen Benefit für die Regionen bieten.

Vor allem in Tschechien, wo du jede Ecke entsprechende Infrastruktur im Angebot hast. Anderswo kann man durchaus entsprechend vernünftig anbinden. Wenn man es entsprechend etappiert, wird man etwa zwischen Praha und Kolín und damit auf der Bestandsstrecke Praha - Brno/Ostrava bereits früh einen Benfit haben. Die Strecke ist stark ausgelastet, soweit ich es mitbekomme und ich kann mir vorstellen, dass sich da derzeit gerne mal der Fernverkehr verspätet. Da sieht man, dass man ja durchaus sinnvolle Ansätze verfolgt.

Grüße

Liebe Grüße, Jan-Christian

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[image] (Quelle: Česke Drahy)


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