"Inoffizieller Anschluss" wird sichergestellt! (Reiseberichte)

frank_le, Dienstag, 01.09.2020, 16:34 (vor 2026 Tagen) @ VT642

Alles ist möglich wenn die Beteiligten es wollen.

Bis vor einigen Jahren durfte der ICE Frankfurt - Leipzig abends hin und wieder in Neudietendorf stoppen damit die Kunden der Erfurter Bahn Ihre eigentlich in Erfurt geplanten Anschlüsse erreichten.

Auch in Leipzig wurde mitgedacht. Es wurde nach einer Vormeldung sogar die S-Bahn am gleichen Bahnsteig gegenüber abfahrtsbereit hingestellt damit diese mit einer minimalen Verspätung starten konnte und alle Ihre Anschlüsse erreichten.

Es gab auch schon einen Anruf zum Zugchef des aufnehmenden ICE nachdem die TP den Anschluss abgelehnt hatte "ich komme eine Minute nach deiner Planabfahrszeit am Gleis gegenüber rein -du hast doch bestimmt eine Türstörung."

Es gibt aber auch die negativen Fälle.

Trotz Bitte wurde kein Anschluss vom ICE Leipzig-Berlin zum Nacht ICE nach Bonn vorgemeldet. Da gab es dann einen Taxigutschein obwohl es um 3 Minuten Warten ging. Der MA am Servicepoint rief extra in der TP an und es gab keine Vormeldung - der Zug hätte sonst gewartet. Die Dame hatte allerdings schon im Zug offensichtlich keine Lust auf Arbeit.

Einmal wollte ich mit dem IC von Halle nach Berlin (das Anhängsel zum Nachtzug) der hatte jedoch 90 Minuten Verspätung (aber pünktlich im Internet und am Bahnhof angezeigt). Der Servicepoint schickt uns mit der RB nach Bitterfeld und dann mit dem ICE nach Berlin. Dort hätte der Anschlusszug nach Polen 2 Minuten warten müssen. Die Dame (Modell Reichsbahn) weigerte sich den Anschluss vorzumelden und sagte Sie interessiert nicht was welche in anderen Zügen für Anschlüsse gehabt hätten...

Prinzipiell versucht man abends alle noch irgendwie (und auch kreativ) zum Ziel zu bringen. Am Morgen (bis 9 Uhr) wird fast nie gewartet (außer die Zugchefs verständigen sich untereinander).


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