Kap. 3/4: Sommer in Südwesteuropa [PT] (Reiseberichte)

Krümelmonster, München, Freitag, 05.06.2020, 15:53 (vor 2114 Tagen) @ Krümelmonster

Am letzten Morgen in Lissabon fuhr ich mit der Metro zum Bahnhof Lisboa Oriente und stieg in den Alfa Pendular, die Lusitanerrenne. Auf den Bahnsteigen waren im Raum Lissabon inkl. Cascais & Sintra alle Ansagen zweisprachig PT & EN, selbst für Regionalzüge. Aber im Inneren der höchsten Zugkategorie des Landes wurde nur Portugiesisch gesprochen.^^ Gleich nördlich der Hauptstadt drehte der Zug richtig auf, dabei hatte er eigentlich mit sieben Zwischenhalten für seine Kategorie viele. Anders ist im großen Nachbarn ist der Netzempfang in Portugal nicht exzellent. Nach 2:48 h erreichte die Renne die zweitgrößte Stadt des Landes, Porto. Ich stellte fest, dass es die englischsprachigen Ansagen nur im Großraum Lissabon gab (und dort auch nicht in der Metro), denn an den Bahnsteigen von Porto Campanhã erklang nur Portugiesisch.^^ Es hatte sich ordentlich abgekühlt, nur noch 17 Grad waren es. Der Fernbahnhof Campanhã liegt außerhalb der Innenstadt. Direkt im Zentrum liegt hingegen der Bahnhof São Bento, sodass für die letzten 4 – 5 min immer auf einen Regionalzug umgestiegen werden muss. Dorthin fuhr ich nun, brachte meinen Koffer in die Unterkunft und fuhr zurück nach Campanhã.
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496 Die auffällige Deckenkonstruktion des Bahnhofs Lisboa Oriente
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497 Die Lusitanerrenne
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498 Das ist eigentlich die planmäßige Höchstgeschwindigkeit
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499 Der Tf nahm es als Herausforderung ;-)
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500 Coimbra
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501 Pampilhosa: Hier geht’s nach Spanien
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502 Porto-Campanhã
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503 Sonst fahren dort solche Züge
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504 – 505 Der Bahnhofsvorplatz von Porto São Bento
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506 – 507 Hier am Abend =)
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508 – 509 Die Azulejos in der Bahnhofshalle
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510 Die Gleishalle von São Bento
Fun Fact: Der nächste Zug war der einzige auf meiner langen Reise, in dem man die Fenster öffnen konnte (ok, im sizilianischen Knatterschuhkarton wäre es auch möglich gewesen, aber da war recht viel los). Es folgte definitiv eines der landschaftlichen Highlights dieser Reise: die Fahrt durchs Douro-Tal. Ich schreibe am besten gar nicht so viel über die Landschaft, sondern zeige lieber viele viele bunte Bilder. ;-) Ab Régua waren in meinem hinteren Wägelchen von den 52 Plätzen 11 belegt; ich saß in der hinteren Hälfte des Wagens, die anderen zehn vorn.^^ Diese Fahrt war nicht nur von der Landschaft her wie eine Flusskreuzfahrt, sondern auch vom Altersdurchschnitt: Den senkte ich nämlich mächtig gewaltig. :p Abgesehen vom Zub und drei Portugiesen dürfte der Rest mehr als doppelt so alt gewesen sein wie ich.^^ Die Fahrt durch die überaus reizvolle Landschaft dauerte gut 3:15 h pro Richtung. Die Ankunft in Pocinho, mittlerweile Endpunkt der Strecke, war mit + 6 – bäääm, jetzt hatte ich dich, CP. :p
Auf der Rückfahrt warteten wir in Tua auf den Gegenzug. Kann man eigentlich auch ohne zum Bahnhof zu gehen irgendwie herausfinden, wie viel Verspätung Züge in Portugal haben? In der CP-App stand nämlich nie etwas. Nach einer Viertelstunde kam er dann. Die Verspätung konnte selbst bis zum Ende der Fahrt zweieinhalb Stunden später nicht vollständig abgebaut werden, + 6 blieben übrig. :p
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511 Das Gestühl zeigte auch hier immer in Fahrtrichtung und wurde in Pocinho gedreht
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512 – 513 Die Strecke erreicht das Douro-Tal
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514 Nun geht es durch Rheintal Portugals
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515 Statt Burgen findet man allerdings Wein
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516 Azulejos in Pinhão
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517 Liebliche Landschaft
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518 – 520 Meist verläuft die Strecke direkt entlang des Ufers
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521 Gegenzug
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522 – 523 Weiter geht’s durchs schöne Tal
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524 – 525 Hier kommt das Blubber also her
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526 – 528 Hier wird es richtig dramatisch!
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529 „Achtung vor den Zügen! Anhalten, horchen, schauen!“
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530 Hier weitet sich der Fluss
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531 – 536 Weitere Impressionen
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537 Felsen direkt am Ufer
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538 Links verausgabt sich O Monstro
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539 Was man auf diesem Bild überhaupt nicht erkennen würde: Zum Zeitpunkt der Aufnahme regnete es kurz^^
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540 Bahnhofsgebäude
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541 – 545 Hinten im Tal ist es nicht mehr ganz so grün
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546 Gegen Ende der Fahrt wachsen im landeinwärts immer trockeneren Klima Oliven
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547 Bis 1988 fuhren die Züge über diese Brücke weiter ostwärts
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548 Da stehen die putzigen zwei Wägelchen
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549 Das schmucklose Bahnhofsgebäude
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550 O Monstro in groß. Man spricht ihn übrigens so ähnlich wie „U Mongschtru“ aus (ong wie frz. on).
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551 Tadaaa!
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552 Türen Schließen ist überbewertet
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553 – 554 Auf dem Rückweg überholten wir ein Schiff, …
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555 …dann warteten wir eine Viertelstunde auf den Gegenzug, …
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556 …dann überholten wir das Schiff nochmal :D
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557 Altes Zeug
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558 Der Fluss in der Abendsonne
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559 Abschied vom Tal
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560 Bei Ankunft in Porto :D
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561 O Monstro nach getaner Arbeit
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562 Dieselpower
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563 Damit ging’s nach São Bento

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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

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