[6MGA] Teil 20: Oberalppass und Rheinschlucht [m111B] (Reiseberichte)

Math5D, Dienstag, 19.05.2020, 14:29 (vor 13 Tagen)

Prosit Neujahr! Ach ne, das sagen ja die Österreicher. Aber trotzdem geht es jetzt 2020 mit 6MGA weiter. Und dieses Mal sind meine Fahrten wesentlich systematischer, denn über den Jahreswechsel habe ich mir zwei Listen gemacht: Eine mit Strecken, die ich noch fahren möchte und wie man die vermutlich verbinden kann, und eine mit Terminen, an denen ich Zeit habe. So musste ich nur noch regelmäßig in den Wetterbericht schauen und daran entscheiden, welche Fahrt ich wann mache. Dazu kamen noch einige Nebenbedingungen, wie etwa Fahrten, die ich am Wochenende machen wollte, oder genau im Gegenteil unter der Woche wegen des dichteren Takts auf manchen Strecken, oder Tage, an denen ich keine extrem weiten Touren fahren wollte, weil am nächsten Tag etwas Wichtiges anstand, für das ich ausgeschlafen sein wollte. Nochmal als Erinnerung, besonders sehenswert sind dabei die Folgen 31, 29, 25 und 20 - genau, heute.

Damit auch endlich zu dieser Fahrt, bei der ich im Wesentlichen Teil 1 wiederholen und Fotos aus der Rheinschlucht machen möchte. Zudem bieten sich ein paar weitere Fotostellen an, aber dazu später mehr. Erstmal fahre ich mit meiner 5:41er S4, der ich auch 2020 treu bleibe, nach Morges und von da mit dem IR90 nach Visp. Den schnelleren EC nach Brig habe ich nicht genommen, um ggf. direkt den Zug nach Andermatt in Visp nehmen zu können.

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1 Der ist dann aber genau wie im Sommer (Folge 4) ein Komet, auf den ich keine Lust habe. Der Zug eine Stunde später fährt erst ab Brig, aber es wäre zu früh, dort schon hin zu fahren.

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2 Am Ende desselben Gleises steht ein Tea2/2 mit ein paar anständigen Wagen. Auf dem anderen Gleis desselben Bahnsteigs fährt kurz darauf der Zug nach Zermatt ein, den ich in der Überbrückungszeit eine Station weit fahren kann.

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3 So kann ich von Teil 3 wieder das Foto der Ortsumfahrung machen, natürlich jetzt absichtlich etwas exzentrisch.

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4 Über dem Rhônetal geht währenddessen die Sonne auf.

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5 Obwohl der Zug voll ist mit Skifahrern, lässt mich ein nettes Ehepaar auf ihrer Seite dieses Foto machen. Uns zieht offensichtlich die HGe4/4II mit Glacier-Werbung. Von dem fährt im Winter nur ein Zugpaar, sodass genug Wagen übrig sind, dass die MGB in jeden lokbespannten Zug nach Zermatt einen 1.Klasse-Glacier-Wagen stellt, wie hier am Bildrand zu sehen.

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6 Wie gesagt steige ich schon in Stalden-Saas aus und bin nicht schnell genug vorne, um die Lok frontal bei der Abfahrt zu erwischen. Aber auch so sieht man die etwas veraltete Anschrift, denn nach Davos fahren keine Glaciers mehr. Tickets dorthin werden trotzdem verkauft, aber ab Filisur muss man den R nehmen. Früher fuhr der Glacier im RhB-Netz ja häufig an einen Albulazug angehängt, sodass leicht ein Wagen nach Davos geflügelt werden konnte, was aber heute alles nicht mehr der Fall ist. Zwischendurch gab es sogar mal Glacier-Wagen, die über Landquart nach Davos fuhren, auch das ist Geschichte.

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7 Zurück nach Stalden-Saas. Der Bahnhof ist spektakulär in der Steigungsänderung gebaut.

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8 Direkt nebenan startet die Seilbahn nach Staldenried.

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9 Bahnhof nochmal von der anderen Seite

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10 und Blick ins Saastaal, über dem die Seilbahn fährt.

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11 Hier wieder die Berge gegenüber der Rhône, deren Gipfel nun ganz in der Sonne liegen

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12 Da kommt schon der Gegenzug, wieder mit einem Glacier-Wagen. Dieser hat einen babyblauen Anstrich, der (so meine Vermutung) den weißen langsam ersetzen soll. Zumindest habe ich im Sommer diese Farbe nur vereinzelt gesehen und im Winter immer häufiger. Sieht mMn auch extrem seltsam aus, könnte aber auf Fotos im Schnee mit ungeschickt eingestelltem Weißabgleich besser sein.

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13 Wieder runter

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14 mit Zoom auf die Überquerung der Vispa

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15 und Gegenbild. Von Visp könnte ich anschließend den MGB-Zug nach Brig nehmen und dort in den nach Andermatt umsteigen, käme dann aber nach dem nächsten IR90 an, der vermutlich die meisten Fahrgäste bringt. Stattdessen nehme ich sofort den Regio von RegionAlps, der aus St. Gingolph kommt.

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16 So habe ich in Brig genug Zeit für weitere Bilder. Hier die Ausfahrt in Richtung Furkapass

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17 und hier mal wieder die Abfahrtstafel mit dem Zug nach Andermatt.

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18 Der hat hinten einen 2.Klasse-Glacier-Wagen, den ich aber nicht benutzen darf. Auf Nachfrage erfahre ich nämlich, dass ein paar Hotels oben diesen Wagen für ihre Gäste gechartert haben. Schade, aber in den normalen Wagen kann ich natürlich eh bessere Bilder machen.

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19 Aus dem Depot fährt währenddessen der Zug nach Zermatt ein.

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20 Dann werfe ich zumindest mal einen Blick in den Glacier-Wagen. Hübsch ist er schon und komforttechnisch ok, aber nicht herausragend.

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21 Kleines Spaßbild, Blick hinten raus mit dem charakteristischen Logo. Dann setze ich mich in einen der normalen Wagen und tatsächlich wird der Zug inklusive Glacier-Wagen mit Leuten aus dem IR90 komplett gefüllt.

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22 Da kommt der alternative Zug aus Visp, den ich zum Glück nicht genommen habe. Laut Fahrplan soll er übrigens auf Gleis 11 ankommen, aber da stehen wir ja schon. Deshalb überrascht es mich nicht, als er auf 12 einfährt.

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23 Los geht's. Bereits in Betten steigen die zwei netten Damen aus, die mit mir auf dem Vierer saßen. Sie wollten dort auf die Bettmeralp fahren und sich einen entspannten Tag machen. An ihrer Stelle setzen sich drei sehr unfreundliche Skifahrer zu mir, die mich jedes Mal, wenn ich das Fenster öffne, mit ihrem Todesblick anstarren. Solange sie sich nicht bei mir beschweren, höre ich damit aber nicht auf - und immerhin schließe ich es auch nach jeder Fotostelle wieder.

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24 In Grengiols kommt nun ein Komet nach Zermatt entgegen.

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25 Danach geht es wieder über die Rhône in den Kreiskehrtunnel. Oben kann man die Fortsetzung der Bahnstrecke sehen.

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26 Gegenbild.

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27 Die Brücke hätte ich fast verpasst.

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28 Diese Stelle bei Lax hatte ich bei allen vorherigen Fahrten verpasst, jetzt habe ich sie endlich.

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29 In Fiesch ist inzwischen der ÖV-Hub fertig. Direkt über dem Bahnhof startet nun eine Umlaufbahn in Richtung Eggishorn.

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30 Ein Stück nach dieser Brücke

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31 kann man die auch sehen.

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32 Im Goms wird der Zug nach und nach leerer. Aber offenbar war ich nicht nervig genug, dass sich die Leute von meinem Vierer umsetzen. Erst in Oberwald steigen sie schließlich auch aus. Hier ist das Paradies für Langlauffahrer, die sich nicht groß anstrengen wollen, denn man kann einige Bahnhöfe zurück immer leicht bergab fahren und dann den Zug wieder hoch nehmen, was die meisten Fahrgäste hier auch vorhaben.

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33 Deshalb wird es richtig leer. Dann geht es erst in diesen Tunnel,

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34 nach dessen Ende man deutlicher als im Sommer die Furka-Bergstrecke sieht.

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35 So sieht das letzte Ende der Rhône im Winter aus.

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37 Dann geht es in den Furka-B

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36 sistunnel. Beim schnellen Fotografieren aus beiden Seiten heraus ist mir also nur ein "A" abhanden gekommen. Vielleicht muss ich das in der Sesamstraße nachkaufen. Zusätzlich verrät das Portal das Erbauungsjahr von 1982 und die Länge von 15.4km. (Und ja, die Nummern sind absichtlich vertauscht, da sie die korrekte Reihenfolge der Bilder widerspiegeln. Aber nur umgekehrt funktioniert dieser dämliche Witz.)

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38 Dieses Mal sind wir pünktlich unterwegs und warten deshalb im Tunnel auf den Gegenzug. Danach wird direkt die Furkareuss überquert.

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39 Auf der anderen Seite stehen hinten ein eingeschneiter Wagen der DFB und davor ein Autoverlad-Zug.

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40 Der wird seltsamerweise nicht von einer der Ge4/4, sondern einer HGe4/4II geschoben. Ich hätte gedacht, Letztere wären im Winter eher knapp.

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41 Rückblick in Richtung Furkapass

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42 und Vorblick in Richtung Oberalppass. Oberhalb der Haltestelle am Nätschen sieht man schon ganz klein den Zug in Richtung Andermatt runterkommen. Im Sommer wäre noch ein Glacier in Richtung St. Moritz zu sehen, aber dieser Umlauf pausiert im Winter.

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43 Vor Hospental geht's wieder auf die andere Seite der Furkareuss, die dort mit der Gotthardreuss zur Reuss wird.

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44 Inzwischen ist der Oberalpzug eine Schleife weiter unten angekommen.

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45 In Andermatt gucke ich mal wieder blöd. Da steht bereits mit der Lok voraus mein Zug in Richtung Oberalppass. Der kann doch unmöglich so schnell hier angekommen sein und schon die Lok umrangiert haben?!

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46 Hat er auch nicht, da kommt der Gegenzug an, mit HGe4/4II Nr. 105 voraus. Im Winter wird hier offenbar mit Langwende gefahren.

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47 Das ist auch praktisch so, denn die 105 rangiert direkt an meinen alten Zug ran

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48 und schnappt sich den Glacierwagen mitsamt der Passagiere darin.

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49 Dann setzt sie mit dem wieder zurück

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50 und hängt ihn an meinen neuen Zug hinten ran - so geht es für die Hotelgäste umstiegsfrei ins Vorderrheintal.

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51 Hier steht also eine Ge4/4 rum, die auch einen Autozug hinten dran hat. Keine Ahnung, was die in Andermatt zu suchen hatte.

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52 Schließlich fahren wir los.

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53 Die 105 bleibt uns dabei auf den Fersen und setzt direkt wieder zurück an ihren alten Zug ran, der links steht. Ein Indiz, an dem ich die Langwende im Vorhinein schon hätte erkennen können, ist übrigens die Après-Ski-Bar. Die kam zwar mit dem Zug der 105 runter, aber mein Zug rauf fährt nun fahrplanmäßig ohne - erst der nächste führt sie wieder mit.

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54 Nach ein paar Kurven erreichen wir die Sonne.

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55 Auf diesem Bild sieht man so ziemlich die gesamte Bahnstrecke vom Furka-Basistunnel bis Andermatt, exklusive beider Extrema.

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56 Die Kurve vorm Nätschen, hier innen

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57 und hier außen.

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58 Dann geht es durch meine Lieblingsstation hier oben.

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59 Wenig später kommt der Oberalppass in Sicht, der sehr schön in der Sonne liegt. Auch Schnee ist reichlich vorhanden. Da, wo er nicht verschoben oder sonstwie bearbeitet wurde, liegt er etwa 1m tief.

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60 Hier fahren etwas schmalere Gondeln.

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61 Gemäß meines Plans steige ich hier aus, um eine Stunde zu warten. In der Zeit suche ich mir eine gute Stelle für Fotos (und versinke dabei bis fast zur Hüfte im Schnee, was mich davon abhält, noch näher an den See zu gehen). Zum Glück habe ich an meine Sonnenbrille gedacht, sonst wäre man hier vermutlich nach 10min blind.

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62 Da fährt der Gegenzug, der meinem Zug am Pass begegnet ist, mit der Lok 104 und wieder mit Bar.

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63 Als nächster Zug in Richtung Andermatt kommt der Oberalp-Autoverlad an, der überhaupt nur im Winter fährt und auch da nur auf Voranmeldung maximal dreimal am Tag. Grund dafür ist genau das Stück Andermatt-Oberalppass, auf das nur zwei Züge pro Stunde und Richtung passen. Einer davon ist schonmal immer der Regio

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64 und der andere ab und zu der, der hier mit gut 10min Verspätung anrollt und der Grund ist, aus dem ich hier die Pause mache.

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65 Genau so ein Bild wollte ich einfach haben - der Glacier im Winter an seiner höchsten Stelle

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66 und nochmal mit Hintergrund

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67 und am Bahnhof.

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68 Schließlich fährt der sehr gut besetzte Autoverlad-Zug weiter.

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69 Ich werfe derweil einen Blick in Richtung Rhein

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70 und den Leuchtturm "Rheinquelle".

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71 Dann gehe ich wieder runter zur Station und wärme mich im Häuschen auf. Dort gibt es auch eine sehr saubere Toilette, die vermutlich nie jemand benutzt, und ein paar Bänke, auf denen ich etwas für die Arbeit vorbereite, die erst in der kommenden Woche wieder beginnt.

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72 Nun kommt die Lok 105 mit meinem nächsten Zug und der Bar an.

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73 Der Gegenzug in dieser Stunde wird von einem Deh4/4 gezogen.

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74 In der Sonne geht es nun steil abwärts.

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75 In Tschamut-Selva kommt der andere Glacier des Tages entgegen.

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76 Nachschuss auf den vielleicht letzten Glacier dieser Serie.

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77 Auch auf den Adhäsionsabschnitten sieht man im Schnee sehr gut, wo Zahnradzüge entlang gefahren sind (insbesondere durch den Glacier auch auf dem RhB-Netz, davon habe ich aber kein gutes Foto gemacht).

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78 Rueras und Sedrun

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79 und der Bugnei-Viadukt.

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80 Zoom an die Bar. In voller Auflösung kann man hier die einzelnen Flaschen erkennen, wenn auch nicht deren Aufschriften.

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81 Dieses Bild hatte ich bei meiner ersten FO-Fahrt komplett verhauen - Disentis/Mustér mit Kloster und Bahnhof, in dem man klein den Glacier-Wagen von vorhin erkennt.

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82 Unser Zug dort

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83 und der eben schon angesprochene Wagen. Beim Fotografieren lag mein Fokus offensichtlich so sehr auf dem, dass ich die Türme des Klosters nichtmal mangelhaft mit drauf habe und auch das Verbotsschild schön durchschneide. Definitiv ein Kandidat für das schlechteste Foto des Tages, das es trotzdem in diese Auswahl geschafft hat.

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84 Nun geht es mit dem RE der RhB weiter, der heute recht leer ist. Gleichzeitig ist es im Vorderrheintal erstaunlich warm, sodass das ab und zu geöffnete Fenster direkt angenehm ist.

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85 Rückblick auf das Kloster.

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86 Einfahrt in Trun (zum Glück kann man die RhB mit StreetView entlangfahren, sonst hätte ich nie mehr gewusst, welcher Ort das ist). Langsam wird der Zug voll und ich entscheide mich natürlich dieses Mal dafür, die linke Fensterseite zu behalten.

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87 Etwas später in Ilanz. Hier beginnt die Rheinschlucht, aber vorher passiert noch etwas völlig Unerwartetes: Wie immer hatte ich im Zug die Fenster nur für Fotos geöffnet und dann sofort wieder geschlossen. Die anderen Fahrgäste im Wagen hatten damit offensichtlich auch kein Problem, aber der Schaffner spricht mich an, ob ich nicht lieber auf die Einstiegsplattform gehen wolle, um dort Fenster zu beiden Seiten zu haben. Als ich dies verneine und sage, links reiche ja für die Schlucht, bittet er mich recht unfreundlich, dann auch im Wagen kein Fenster zu öffnen und hat mich damit dann doch überzeugt, auf die Plattform zu gehen. Durch dieses Detail komme ich immerhin endlich zu einer Entscheidung in der Frage, ob ich die RhB oder die MGB lieber mag. Schon lange hatte ich Argumente für beide gesammelt, aber nun überwiegen die pro MGB.

Im nächsten Beitrag geht es weiter!


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