Überschlagrechnung Umläufe L28, L42 & L43 (Allgemeines Forum)

Jogi, Mittwoch, 07.04.2010, 18:31 (vor 5963 Tagen) @ NIM rocks

Analog dazu auf den Linien 42/43.

Auf der L42 (Dortmund-Mannheim-München) fällt nur die NBS Ulm-Stuttgart ins Gewicht mit einer halben Stunde Fahrzeitverkürzung, was bei einem 2h-Takt allenfalls einen Umlauf einsparen würde.
[...]

Ok, ist klar. Die SFS Mannheim-Frankfurt bringt vielleicht auch noch was.

Weißt Du zufällig, welche Fahrzeiten zwischen Frankfurt (Hbf & Flughafen) und Mannheim angestrebt werden?
Aber auf jeden Fall dürften 10 min schneller als heute das Maximale sein, schon allein, bis man sich in Frankfurt über Sportfeld/Stadion ausgeschlängelt hat...

Auf der L43 (DO-MA-Basel) würde sich - unter den gleichen Bedingungen wie heute! - kein Umlauf einsparen lassen, lediglich die Eigenwende in Basel würde entspannt werden von einer halben auf etwa eineinhalb Stunden.

> Bei dieser Linie spielt aber der Ausbau der Strecke Karlsruhe-Basel mit Katzenbergtunnel und Co auch noch eine entscheidende Rolle, dort könnte sicher auch noch einiges gespart werden.
Den habe ich ja berücksichtigt, deswegen die Anmerkung, die sich auf den Abschnitt nördlich von Basel bezog, d.h. der 30er-Knoten in MA (Korrespondenz) dürfte erhalten bleiben. Angestrebt sind zwischen KA und Basel 69 min. Das ist zuviel, um eine Eigenwende in Basel zu schaffen.

@ NIMrocks
Mir ist nicht ganz klar, was das bringen soll für den aktuellen Fall? Ich meine, bis 2017 ist hoffentlich diese Achsproblematik ausgebadet.

> Es geht mir einfach darum, wie man langfristig die Fahrzeugverfügbarkeit erhöhen kann, ohne Fahrten zu streichen! Und dazu zählen auch solche Fahrzeitverkürzungen, wo man eben mal vier oder fünf Tz sparen kann... akut bringt das natürlich nichts, aber langfristig betrachtet schon, wenn man die freigewordenen Tz nicht gleich wieder anderweitig verplant und dann draufkommt, dass man nach einer Woche Fahrplan mit der Wartung schon zwei Tage hinterher ist.
Ja natürlich, aber zum einen ist die Fahrzeugproblematik bis 2017 hoffentlich behoben. Zum zweiten wissen wir gar nichts von den Fahrplanentwüfen nach der Eröffnung der Strecken, ergo wissen wir nichts über den Fahrzeugbedarf.
Dann wissen wir auch gar nicht, wie viele und vor allem welche Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Insoweit ist das alles feinster Spekulatius über Fahrzeugbedarf ;)

Langfristig hilft wohl nur eins, der Aufbau einer größeren Fahrzeugreserve mit samt des ganzen Rattenschwanzes (Fahrzeuginstandhaltung, Gleiskapazitäten, usw.), der über sechs oder sieben Kp-Reserven rausgeht. Und mit Triebzügen ist es schwerer möglich, Ersatzzüge zusammenzustellen - siehe den fehlenden "Wagen 8" in diversen IC-Zügen, die jetzt zwischen Hamburg und Stuttgart fahren.

Viele Grüße, Jogi


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