leicht OT: ICE-Werk Leipzig (Allgemeines Forum)

Steuerwagen, Dienstag, 06.04.2010, 20:06 (vor 5964 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von Steuerwagen, Dienstag, 06.04.2010, 20:08

Natürlich gibt es da mehr Kriterien:

* Möglichkeiten den Zug zu trennen und wieder zu vereinigen
* entsprechend speziell für die Baureihe ausgebildete Techniker
* entsprechende Messanlagen für die Elektrik und Elektronik
* vorhandenes Ersatzteillager

Hallo ICE-T-Fan,

Deine Gedanken zielen schon in die richtige Richtung. Ich finde nur den Begriff "Vollausstattung" etwas schwammig bzw. es wirkt auf- bzw. abwertend, je nachdem wie man es betrachtet.

Da die Werkstätten von DB Fernverkehr ein recht unterschiedliches Leistungsspektrum haben, läßt sich dies nicht so pauschal sagen.
Als Du im Frankfurter Werk warst, ist Dir bestimmt aufgefallen, dass der ICE 1/2 dort nicht behandelt wird - ebenso die oftmals unterschätzte Zahl von IC-Reisezugwagen (werden durch DB Regio instand gehalten). Wo setzt man jetzt hier die Messlatte für "Vollausstattung" an? Die Antwort hast Du ja z.T. schon geliefert.

Leipzig ist auf dem guten Weg, ein breites Spektrum für die betriebsnahe Instandhaltung des ICE-T aufzubauen. Parallel dazu gibt es noch die E-Lok sowie die Reisezugwagenflotte, die aufgrund der Vielzahl von Bauarten ebenfalls recht anspruchsvoll ist.
Ich persönlich finde es schon beachtlich, in welch kurzer Zeit man schon relativ komplexe Tätigkeiten in Leipzig durchführen kann und hielt es für ein falsches Signal, wenn diese Fahrzeuge (BR411/415) nun teilweise oder ganz auf andere Einsatzräume verlagert würden. Letzteres wird sicher auf absehbare Zeit nicht eintreten.

Viele Grüße


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