Tesla? Nope. NL: erhöhte Strassenschäden mit E-Mobilen. (Allgemeines Forum)

Henrik, Dienstag, 30.07.2019, 16:09 (vor 2443 Tagen) @ oska

Elektromobile beschädigen die Strassen viel mehr als "fossile" Autos.

Ich glaube man findet für jede Sichtweise einen Lobbyisten, der einem die passende Studie präsentieren kann. Glas- oder Plastikflaschen? Stoffbeutel oder Plastikbeutel? ...

die Frage an sich stellt sich doch nicht, hat sich nie gestellt.

1. Elektromobile haben mehr Masse, vor allem wegen der Batterie. Der E-Golf wiegt 400 kg mehr als ein "fossiler" Golf.

Es ist besser wenn Du Deine Kinder mit dem E-Golf in die Schule bringst, als mit dem SUV. Am besten wäre es jedoch, wenn sie den Bus nehmen.

Der Bus das beste??? der ist das umweltschädlichste.
zumindest nicht das beste!
Natürlich ist das nun wahrlich nicht.
zu Fuß gehen ist das beste oder auch mit dem Fahrrad.
Sich kutschieren lassen ist das schädlichste überhaupt.

Ein Elektroantrieb in der Stadt kann durchaus Sinn machen. Niemand muß die Abgase einatmen, wenn sich die Fahrzeuge im Stop-and-Go-Tempo von Ampel zu Ampel kämpfen.

und vor allem geringere Lärmemissionen - man hört die Wagen ja überhaupt nicht.

Einen 10 Jahre alten Golf noch 15 Jahre zu fahren ist umweltschonender als jetzt einen neuen zu bauen.

holla. das erzähl mal die Grünen.
Die würden diesen alten Golf am besten morgen schon total verbieten.

Wiviel Autos gibts denn aktuell so, die bereits 25 Jahre auf dem Buckel haben, im tagtäglichen Einsatz sind - und was für einen Verbrauch haben sie, welche Instandhaltungskosten nebst Versicherung & Steuer?

Oh Ironie: unsere Regierung hat Elektromobile von Strassensteuer befreit...

Jeder Wähler denkt, das er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Selbst man weiß, das der Wähler Unrecht hat, seine Stimme möchte man trotzdem.

hhmm..??

bei der vorletzten Europawahl mochten die meisten von ihrer Stimme nicht Gebrauch machen.
In der Schweiz gibts das System der vote-sharing.

Übrigens ist auch der Reifenverschleiss erheblich grösser beim Elektromobil; bereits bei 25.000 km sind die Reifen eines Elektromobils abgenutzt, während ein fossiles Auto 75.000 km mit einem Reifensatz schafft.

Ob die Zahlen so stimmen oder von einer Seite aus 'schön gerechnet' sind kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Auf Elektroautos halten herkömmliche Reifen laut dem Reifenhersteller Michelin nur halb so lang wie bei einem Benzinfahrzeug. Der Grund: Die schmalen Pneus müssen bei Elektroautos ein höheres Drehmoment aushalten – und deshalb schon nach rund 25.000 Kilometern getauscht werden.

https://www.focus.de/auto/elektroauto/reifen-fuer-e-autos-elektroautos-als-reifenmoerde...

Reifenhersteller Michelin hätte hier nun nicht gerade Motivation 'schön zu rechnen' bzw. schlecht, ganz im Gegenteil.. ;)

Mit einem neuen Antrieb ist es auf jeden Fall nicht getan. Das E-Auto ist nicht die Lösung aller Probleme. Wir brauchen neue Verkehrskonzepte und ein besseres Verhalten von jedem einzelnen. Über die Konzepte können wir hier philosophieren, mit dem Verhalten kann jeder jetzt schon beginnen.

Der Einzelne kann ja versuchen, aus seinen Augen sich besser zu verhalten, viel bringen wird es aber nicht.
Dadurch reduziert er seine CO2-Emmissionen von 12 Tonnen grade mal max. um etwa 2 Tonnen - mehr nicht.


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